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(IN BEARBEITUNG!)

JASCHKE | 'BAUEN IM BESTAND'

[Architektur + Energieeffizienz + Nachhaltigkeit] >> Download 'WORKFLOW' (PDF)

>> Alle Leistungen aus dem Bereich 'Energieeffizienz + Nachhaltigkeit' werden bei der Förderung durch die KFW oder die BAFA möglicherweise bezuschusst, wenn gleichzeitig die Baumaßnahme gefördert wird, da sich die Förderungen aus wirtschaftlicher und technischer Sicht in nur ganz wenigen Fällen durch einen echten 'Mehrwert' lohnen, bieten wir diese Beratungen zu Fördermitteln nur nach einer individuellen Beratung an!

>> Für bestimmte Fördermittelprogramme wird durch den Fördermittelgeber ein 'Qualitätssiegel für Nachhaltige Gebäude (QNG) siehe auch www.nachhaltigesbauen.de' gefordert, die Betreuung (Audit) hin zum 'QNG' muss durch qualifizierte Auditoren erfolgen, die Zertifizierung selbst erfolgt dann bei einer akkreditierten Zertifizierungsstelle. (Wir arbeiten hier im DGNB-System siehe auch www.dgnb.de)

>> Für die Beratungsleistungen aus den Bereichen 'Energieeffizienz + Nachhaltigkeit' gelten die Grundsätze des Projektmanagements, je früher wir in die Planung von Baumaßnahmen eingebunden werden, umso leichter fällt es uns, die erforderlichen Maßnahmen kostengünstig in die Planung einfließen zu lassen (Beauftragung am besten schon im LPH 0 in der Projektvorbereitung). Je später wir in die Planung eingebunden werden, umso teurer wird nicht nur die Bauausführung um die erforderlien Vorgaben zu erfüllen, sondern auch die Beratung und Planung wird mit jedem späteren Einbinden ineffektiver und teurer!

>> Alle Leistungen sind auch für 'Nichtwohngebäude (NWG)' möglich, bitte nehmen Sie hier Kontakt auf zur individuellen Angebotserstellung! (Mail info@rouven-jaschke.de)

STUFE 0 | Projektentwicklung (Projektvorbereitung) >> LPH 0

Pos. 0.0 # Initialberatung >> 'Kostenfreie Erstberatung'

Die Energieberatung ist für einige obligatorisch im Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgeschrieben! Bei Kauf eines Ein-/Zweifamilienwohnhauses schreibt der § 48 GEG diese Energieberatung verpflichten vor und bei einer angedachten umfänglichen Sanierung des Gebäudes (Ein-/Zweifamilienwohnhauses) sieht der § 80 GEG diese Energieberatung verpflichtend vor. Diese Beratung bietet wir kostenfrei an!

In diesem Termin vor Ort können die wichtigsten Fragen vorab geklärt werden! Auf Basis dieser Erstberatung erhalten unsere Kunden dann auch ein für das Objekt angepasstes Angebot zur weiteren fachkundigen Beratung im Bereich des energetischen Sanierens!

Honorarhinweis >> Die ersten 20-30 min sind kostenfrei im Sinne der Pflichtberatung nach §48 GEG, sollten weitere Fragen geklärt werden, sind diese nach Beauftragung im Stundensatz zu vergüten bzw. sollten erst gestellt werden nach Beauftragung der jeweiligen Leistungen (Nach dem Ersttermin erstellen wir Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot über die sinnvoller Weise anstehenden Beratungs-/Planungsleistungen!) Terminvereinbarung auch gerne per WhatsApp +49 7707 2079857

Pos. 0.1 # Projektentwicklung im Bestand

Sie möchten zusätzlichen Wohnraum schaffen und haben eine bestehende Immobilie und brauchen hier eine ‚zündende Idee‘ wie man aus dem vorhandenen noch etwas Mehr machen könnte?

Wir entwickeln aus Ihrem Bestand ein Konzept, wie man durch geschickten Ausbau, Anbau oder Umbau (ggf. auch Umnutzung von ehemalig gewerblich genutzten Räumen) neuen zeitgemäßen Wohnraum schaffen könnte!

Unser Entwurfskonzept beinhaltet hier dann eine skizzenhafte Raumentwicklung und hinterlegt mit den grob anzunehmenden kosten für die angedachten Maßnahmen!

Honorarhinweis >> Diese erste Projektentwicklung bieten wir für EFH/ZFH im Bestand als Pauschale von 599,00 € (netto zzgl. Nebenkosten, zzgl. MwSt.) an. für alle anderen Gebäudearten fragen Sie bitte vorher nach einem unverbindlichen Angebot , Anfragen auch gerne per  mail info@rouven-jaschke.de - DANKE!

Pos. 0.2 # Sanierungskonzept

Im Sanierungskonzept wird der energetische Istzustand des Gebäudes erfasst und es werden sinnvolle Maßnahmen erarbeitet, wie das Gebäude energetisch ertüchtigt werden kann.

Bei der energetischen Ertüchtigung folgen wir den Grundlagen:

1. Ertüchtigung der Gebäudehülle um den 'Energiebedarf des Gebäudes' zu minimieren!

2. Anpassen der Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Klima) um die eingesetzte Energie so effizient wie möglich einzusetzen!

3. Regenerative Energieerzeugung

Das Sanierungskonzept weißt dabei dann die möglichen Schritte auf, wie das Bestandsgebäude zu einem energetisch optimierten Gebäude werden kann, die einzelnen Schritte sind stufenweise möglich oder als Komplettmaßnahme.

"Eine Energieberatung soll Ihnen als Immobilienbesitzer einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz ihres Wohngebäudes verbessern können. Durch eine energetische Sanierung können in aller Regel Energie und Treibhausgase eingespart werden."

Ihre persönlichen Verhältnisse oder Wünsche können bei einem Energiekonzept in bestimmtem Umfang berücksichtigt werden. So haben Sie die Wahl zwischen zwei Beratungsalternativen.

Planen Sie, Ihre Immobilie zeitlich gestreckt zu modernisieren, etwa weil Ihre finanziellen Möglichkeiten dies erfordern? Dann zeigt Ihnen der Energieberater, wie sich Ihr Wohngebäude Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen umfassend sanieren lässt.

 

Wollen Sie dagegen möglichst bald in einem Haus mit einem hohen, und damit zeitgemäßen, energetischen Niveau wohnen? Dann kommt für Sie eine Gesamtsanierung in einem Zuge in Betracht, an deren Ende ein KfW-Effizienzhaus steht. Der Energieberater wird auf Ihren Wunsch hin ein entsprechendes energetisches Sanierungskonzept erstellen.

Nicht zu verwechseln ist das Energiekonzept mit der Ausstellung eines Gebäudeenergieausweises. Als Grundlage für Sanierungsentscheidungen ist ein Gebäudeenergieausweis deutlich weniger geeignet als ein Energiekonzept, dessen Informationsgehalt erheblich höher zu veranschlagen ist.

Honorarhinweis >> Dieses Energiekonzept für EFH/ZFH bieten wir für eine Pauschale von 1.699,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) an! Für alle anderen Gebäudetypen MFH oder NWG bitten wir um Kontaktaufnahme per Mail unter info@rouven-jaschke.de um ein individuelles Angebot abzustimmen!

 

Pos. 0.2 (a) # Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg

Der gebäudeindividuelle energetische Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg ist ein Beratungsinstrument für Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer und eine Erfüllungsoption des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG). Ziel ist es, die Sanierungsstrategie für ein einzelnes Gebäude zu entwickeln und zu vermitteln. Damit wird das energiepolitische Ziel der Bundesregierung unterstützt, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Die Verordnung zum Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg (SFP-VO) wurde am 28. Juli 2015 im Kabinett beschlossen und ist rückwirkend zum 1. Juli 2015 in Kraft getreten. Sie ergänzt Paragraf 9 Absatz 4 und Paragraf 16 Absatz 3 der Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes.

Diese gesetzlichen Anforderungen werden anhand eines Sanierungskonzeptes (Pos. 0.2) erarbeitet und die entsprechenden Unterlagen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben aufgearbeitet. Ein 'Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg' dient neben der analytischen Bewertung des energetischen Gebäudezustandes auch zur Ersatzerfüllung des EWärmeG BW.

 

Für die erweiterte Ausführung als 'Sanierungsfahrplan BW' wird noch ein zusätzliche Honorar von 199,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) fällig für die administrative 'Bürokratie'.

 

 

Pos. 0.2 (b) # Individueller Sanierungsfahrplan 'iSFP' (BAFA)

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) für Wohngebäude ist eine Alternative zu einem herkömmlichen Beratungsbericht. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Energieberatung werden mit dem iSFP für die Auftraggeberinnen und Auftraggeber anschaulich visualisiert und gut verständlich darstellt. Der iSFP eignet sich für die Schritt-für-Schritt-Sanierung genauso wie für eine Gesamtsanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie von Mehrfamilienhäusern.

Diese Anforderungen aus den Fördermittelrichtlinien der BAFA werden anhand eines Sanierungskonzeptes (Pos. 0.2) erarbeitet und die entsprechenden Unterlagen entsprechend der BAFA-Richtlinie aufgearbeitet. Ein 'Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)' wir ebenfalls auch zur Ersatzerfüllung des EWärmeG BW anerkannt.

 

Wenn das Energiekonzept als förderfähiger 'Individueller Sanierungsfahrplan 'iSFP' nach BAFA-Kriterien ausgestellt werden soll, wird ein zusätzliche Honorar von 299,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) berechnet für die administrative 'Bürokratie', jedoch wird der iSFP dann ggf. mit 1.300,00 € (brutto) für EFH/ZFH, mit 1.700,00 € (brutto) für MFH (ab 3 WE) und nochmals 500,00 € (brutto) bei der Erläuterung des Berichtes im Rahmen einer Eigentümerversammlung (WEG) bezuschusst.

>> Energieaudits nach DIN 16247-1 für Gewerbebetriebe (Nicht-KMU) siehe 'Energieaudit (DIN 16247-1)'

>> Einen Klimaschutzplan nach Massgabe der EU-Taxonomie gibt es im Rahmen des 'ESG-Management'

Pos. 0.3 # SiGe-Check (LPH 0)

Die Baustell V ist nun seit 1998 in Kraft und basiert auf EU_Richtlinien aus dem jahr 1992, im europäischen vergleich waren wir mit der nationalen Umsetzung des Gesetztes bereits im verzug, viele europäische Länder haben das Gestz bereits 1995 vollumfänglich umgesetz. Wenn man sich heute fast 25 Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung auf deutschen Baustellen umsieht, wird diese Verordnung immer noch nicht korrekt umgesetzt - leider verläst man sich in Deutschland zu sehr auf das 'Sicherheitsnetz' der Berufsgenossenschaften, die im Falle eines Unfalles oft für die körperlichen SChäden aufkommen.

Allen Bauherren bieten wir daher einen 'SiGe-Check' an, in dem wir die gesetzliche Notwendigkeit für einen 'Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators' für die vorgesehene BAumaßnahme prüfen.

Honorarhinweis >> Den SiGe-Check führen wir zum Pauschalhonorar von 149,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) aus.

Pos. 0.4 # Kostenschätzung

Der in der Literatur und der Normung vorgesehene erste Kostenrahmen als Budgetierung für ein Projekt hat sich als realitätsfremd erwiesen, bei der Genauigkeit in der ersten Ebene (KG 100-800) ist die Aussagekraft der 8 Kostengruppen sehr wage, da hierfür grundlegende Annahmen getroffen werden müssen, die sich nur durch die zweite Kostenebene darstellen lassen. Daher empfehlen wir die Kostenschätzung nach DIN 276 nicht wie vorgesehen in der LPH 2 'Vorplanung' sondern diese erste Kostenschätzung mit der zweiten Ebene der Kostengruppen in die LPH 0 'Projektentwicklung' vorzuziehen! Die Kostenschätzung soll als Grundlage der Entscheidungsfindung für die weitere Projektplanung dienen.

Die Genauigkeit der Kostenschätzung liegt bei ca. +/- 30 %. (ACHTUNG: Bei 'Bauen im Bestand' ist die Genauigkeit bei ca. +/- 40 %)

Honorarhinweis >> Die Erstellung einer Kostenschätzung ist zu einem Pauschalhonorar  ab 999,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) möglich.

Pos. 0.5 # Gutachten zum Gebäudezustand (EK)

Der Gebäudezustand spielt beim Immobilieneinkauf für potenzielle Käufer eine zunehmende Rolle, nach Feststellung von bautechnischen Zuständen kann das notwendige Budget für die anstehenden Baumaßnahmen besser kalkuliert werden. Bei der Erfassung vom gebäudezustand gehen wir hierbei auf die Schäden an der Bausubstanz ein, also auf die anstehenden Kosten, die in jedem Fall bei einer zukunftsorientierten Nutzung der Immobilie sowieso anfallen.

 

Bei gewünschten Änderungen am Grundriss oder der allgemeinen Modernisierung der Innenräume ist ggf. eine Kostenschätzung (Pos. 0.4) zu allen angedachten Maßnahmen sinnvoll!

 

Sollte im Zuge der Umbaumaßnahmen auch die energetische Qualität des Gebäudes verbessert werden, wäre hier zusätlich eine Sanierungskonzept (Pos. 0.2) vorzusehen, so dass nicht nur die bauphysikalischen Notwendigkeiten berücksichtigt werden können, sondern auch die möglichen Zuschüsse voll ausgeschöpft werden können!

Honorarhinweis >> Für Immobilienkäufer von EFH/ZFH bieten wir hier Kurzgutachten an, was auf die erforderlichen Mindestmaßnahmen eingeht. Dieses kurzgutachten inkl. der notwendigen 'Vor-Ort-Begehung' bieten wir für EFH/ZFH zum Pauschalhonorar von ab 599,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer)an. Alle  anderen Gutachten zum gebäudezustand können wir nur im Stundenaufwand erstellen, da sich leider der Gesamtaufwand nicht immer gleich deutlich abzeichnet!

Pos. 0.6 # Wertermittlung vor möglichen Baumaßnahmen (Einkaufswert)

Bei der Eigentumsübertragung, sei es nun der Erwerb einer Immobilie oder die Übertragung einer Immbilie im Rah,men der Familie, benötigt man zur Verifizierung des 'Einkaufsertes' eine unabhängige Kaufpreiseinschätung. Diese kurze Wertermittlung führen wir gerne unabhängig neutral durch.

Die erste Frage die man sich beim Immobilienerwerb immer stellen sollte ist 'Was ist mir die eigene Traumimmobilie wert?' und die dazugehörende zweite Frage ist dann 'Kann ich mir die Immobilie finanziell leisten?'. Beide Fragen muss jeder Immobilieninteressent für sich selbst und mit seiner Hausbank ausmachen, die von uns im Rahmen der 'Kauf- und Sanierungsberatung' integrierte Kaufpreisprüfung ist eine Auswertung des tatsächlichen Immobilienwertes und der notwendigen Investitionskosten.

Honorarhinweis >> Die Erstellung einer Wertermittlung im vereinfachten verfahren zur Kaufpreisanalyse ist zu einem Pauschalhonorar  ab 1.199,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) möglich.

Pos. 0.7 # Beratung 'QNG' (Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude)

Die 'Nachhaltigkeit' von Gebäuden wird durch die Fördermittelgeber als zukunftsweisend für eine Förderfähigkeit von vielen Bauprojekten gefordert. In dieser Beratung vorab soll geklärt werden, ob das anstehende Projekt in eine 'NH-Klasse' mit wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen einzuordnen ist und somit die Begleitung der Baumaßnahme durch einen Auditor zwingend notwendig ist!

Erst nach dieser Beratung ist eine Abschätzung des notwendigen Honorars für die gesamte Betreuung des Bauvorhabens im Sinne der Nachhaltigkeit möglich. Diese Beratung bieten wir für eine Unkostenpauschale von 199,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) an!

Hinweis: Da sich je nach Gebäude die Kosten für die Begleitung durch einen Nachhaltigkeitskoordinator/Auditor für die umfangreiche Dokumentation nicht reduzieren lassen und durch die Zertifizierung selbst zusätzliche Kosten entstehen, die auch weitere Leistungen von allen Beteiligten Planern und Ausführenden nicht kostenfrei erbracht werden können, ist es wirtschaftlich immer zu hinterfragen ob sich durch eine Zertifizierung ein echter 'nachhaltiger' Mehrwert für die Immobilie ergibt. Die seitens der öffentlichen Hand bereitgestellten Fördermittel, die in Kombination mit den 'Nachhaltigkeitszertifizierungen' im Sinne des staatlichen 'Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude' vergeben werden decken die zusätzlichen Kosten bei kleinen Gebäuden nie ganz ab und rechnen sich wirtschaftlich erst bei 'größeren' Baumaßnahmen!

Im Sinne der Nachhaltigkeit (Flächenverbrauch) ist es durch die Politik bewußt gewollt, dass sich kleine Gebäude (Ein-/Zweifamilienhäuser, generell Wohngebäude bis 5 Wohneinheiten) wirtschaftlich sich nicht über staatliche Subvetionen rechnen!

STUFE 1 | Vorplanung + Entwurfsplanung >> LPH 1-3

Pos. 1.1 # Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung

1. Grundlagenermittlung

a) Klären der Aufgabenstellung auf Grundlage der Vorgaben oder der Bedarfsplanung des Auftraggebers

b) Ortsbesichtigung

c) Beraten zum gesamten Leistungs- und Untersuchungsbedarf

d) Formulieren der Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der Planung fachlich Beteiligter

e) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

2. Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung)

a) Analysieren der Grundlagen, Abstimmen der Leistungen mit den fachlich an der Planung Beteiligten

b) Abstimmen der Zielvorstellungen, Hinweisen auf Zielkonflikte

c) Erarbeiten der Vorplanung, Untersuchen, Darstellen und Bewerten von Varianten nach gleichen Anforderungen, Zeichnungen im Maßstab nach Art und Größe des Objekts

d) Klären und Erläutern der wesentlichen Zusammenhänge, Vorgaben und Bedingungen
(zum Beispiel städtebauliche, gestalterische, funktionale, technische, wirtschaftliche, ökologische, bauphysikalische, energiewirtschaftliche, soziale, öffentlich-rechtliche)

e) Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten sowie Koordination und Integration von deren Leistungen

f) Vorverhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit

g) Kostenschätzung nach DIN 276, Vergleich mit den finanziellen Rahmenbedingungen

h) Erstellen eines Terminplans mit den wesentlichen Vorgängen des Planungs- und Bauablaufs

i) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

3. Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung)

a) Erarbeiten der Entwurfsplanung, unter weiterer Berücksichtigung der wesentlichen Zusammenhänge, Vorgaben und Bedingungen
(zum Beispiel städtebauliche, gestalterische, funktionale, technische, wirtschaftliche, ökologische, soziale, öffentlich-rechtliche) auf der Grundlage der Vorplanung und als Grundlage für die weiteren Leistungsphasen und die erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter.
Zeichnungen nach Art und Größe des Objekts im erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen, zum Beispiel bei Gebäuden im Maßstab 1:100, zum Beispiel bei Innenräumen im Maßstab 1:50 bis 1:20

b) Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten sowie Koordination und Integration von deren Leistungen

c) Objektbeschreibung

d) Verhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit

e) Kostenberechnung nach DIN 276 und Vergleich mit der Kostenschätzung

f) Fortschreiben des Terminplans

g) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

Pos. 1.2 # Bedarfsberechnung inkl. Fördermittelberatung

Die Grundleistungen bei der Bedarfsberechnung nach GEG (DIN 4108 bzw. DIN 18599) umfassen viele kleine Teilleistungen, die in den Leistungsphasen 1-7 der Architekturplanung erbracht werden, meist wir das Leistungspaket jedoch gebündelt in der Leistungsphase 3 abgerufen (Sinnvollster Moment zur Einarbeitung der bauphysikalischen Anforderungen in Kombination mit den Fördermittelkriterien)! [vgl. Leistungsbild 'Wärmeschutz & Energiebilanzierung' (vgl. HOAI2021 Anlage 1 zu §3 Absatz 1 Nr. 1.2)]

1. Grundlagenermittlung

a) Klären der Aufgabenstellung

b) Festlegen der Grundlagen, Vorgaben und Ziele

2. Mitwirken bei der Vorplanung

a) Analyse der Grundlagen

b) Klären der wesentlichen Zusammenhänge von Gebäuden und technischen Anlagen einschließlich Betrachtung von Alternativen

c) Vordimensionieren der relevanten Bauteile des Gebäudes

d) Mitwirken beim Abstimmen der fachspezifischen Planungskonzepte der Objektplanung und der Fachplanungen

e) Erstellen eines Gesamtkonzeptes in Abstimmung mit der Objektplanung und den Fachplanungen

f) Erstellen von Rechenmodellen, Auflisten der wesentlichen Kennwerte als Arbeitsgrundlage für Objektplanung und Fachplanungen

g) Mitwirken beim Klären von Vorgaben für Fördermaßnahmen und bei deren Umsetzung (integrierte Zusatzleistung)

3. Mitwirken bei der Entwurfsplanung

a) Fortschreiben der Rechenmodelle und der wesentlichen Kennwerte für das Gebäude

b) Mitwirken beim Fortschreiben der Planungskonzepte der Objektplanung und Fachplanung bis zum vollständigen Entwurf

c) Bemessen der Bauteile des Gebäudes

d) Erarbeiten von Übersichtsplänen und des Erläuterungsberichtes mit Vorgaben, Grundlagen und Auslegungsdaten

4. Mitwirken bei der Genehmigungsplanung

a) Mitwirken beim Aufstellen der Genehmigungsplanung und bei Vorgesprächen mit Behörden

b) Aufstellen der förmlichen Nachweise

c) Vervollständigen und Anpassen der Unterlagen

5. Mitwirkung bei der Ausführungsplanung

a) Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen

b) Mitwirken bei der Ausführungsplanung durch ergänzende Angaben für die Objektplanung und Fachplanungen

6. Mitwirken bei der Vorbereitung der Vergabe

a) Beiträge zu Ausschreibungsunterlagen

7. Mitwirkung bei der Vergabe

a) Mitwirken beim Prüfen und Bewerten der Angebote auf Erfüllung der Anforderungen

Pos. 1.2 (a) # Planungsoptimierung zum 'Effizienzhaus/Effizienzgebäude'

Auf Basis der unter Pos. 1.2 getätigten Bedarfsberechnung kann geprüft werden, wie weit eine Optimierung hin zum 'Effizienzhaus/Effizienzgebäude' unter wirtschaftlichen Aspekten möglich ist.

Honorarhinweis >> Die Planungsoptimierung kann von uns nur im Stundennachweis erfolgen, den je nach zu erreichendem 'Standart' sind die dafür notwendigen Berechnungen umfangreicher bzw. es müssen mehrere Varianten durchdacht werden um den wirtschaftlichsten Ansatz zu finden.

Bei Projekten, die im Sinne des BEG gefördert werden, ist die Fachplanung und Baubegleitung durch uns zu 50% förderfähig (Pos. 1.2, 2.2, 3.2, 4.2, 5.2 und 6.2)!

Pos. 1.7 #

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

STUFE 2 | Genehmigungsplanung + Ausführungsvorbereitung >> LPH 4-7

Pos. 2.1.1 # Genehmigungsplanung (LPH 4)

4. Genehmigungsplanung

a) Erarbeiten und Zusammenstellen der Vorlagen und Nachweise für öffentlich-rechtliche Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen, sowie notwendiger Verhandlungen mit Behörden unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

b) Einreichen der Vorlagen

c) Ergänzen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen

Pos. 2.1.2 # Werkplanung, Ausschreibung & Mithilfe bei der Vergabe (LPH 5-7)

5. Ausführungsplanung

a) Erarbeiten der Ausführungsplanung mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben (zeichnerisch und textlich) auf der Grundlage der Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis zur ausführungsreifen Lösung, als Grundlage für die weiteren Leistungsphasen

b) Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen nach Art und Größe des Objekts im erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen, zum Beispiel bei Gebäuden im Maßstab 1:50 bis 1:1, zum Beispiel bei Innenräumen im Maßstab 1:20 bis 1:1

c) Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten, sowie Koordination und Integration von deren Leistungen

d) Fortschreiben des Terminplans

e) Fortschreiben der Ausführungsplanung auf Grund der gewerkeorientierten Bearbeitung während der Objektausführung

f) Überprüfen erforderlicher Montagepläne der vom Objektplaner geplanten Baukonstruktionen und baukonstruktiven Einbauten auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung

6. Vorbereitung der Vergabe

a) Aufstellen eines Vergabeterminplans

b) Aufstellen von Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen nach Leistungsbereichen, Ermitteln und Zusammenstellen von Mengen auf der Grundlage der Ausführungsplanung unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

c) Abstimmen und Koordinieren der Schnittstellen zu den Leistungsbeschreibungen der an der Planung fachlich Beteiligten

d) Ermitteln der Kosten auf der Grundlage vom Planer bepreister Leistungsverzeichnisse

e) Kostenkontrolle durch Vergleich der vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnisse mit der Kostenberechnung

f) Zusammenstellen der Vergabeunterlagen für alle Leistungsbereiche

7. Mitwirkung bei der Vergabe

a) Koordinieren der Vergaben der Fachplaner

b) Einholen von Angeboten

c) Prüfen und Werten der Angebote einschließlich Aufstellen eines Preisspiegels nach Einzelpositionen oder Teilleistungen, Prüfen und Werten der Angebote zusätzlicher und geänderter Leistungen der ausführenden Unternehmen und der Angemessenheit der Preise

d) Führen von Bietergesprächen

e) Erstellen der Vergabevorschläge, Dokumentation des Vergabeverfahrens

f) Zusammenstellen der Vertragsunterlagen für alle Leistungsbereiche

g) Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnissen oder der Kostenberechnung

h) Mitwirken bei der Auftragserteilung

Pos. 2.2 # Bestätigung zum Antrag (TPB-ID/BzA/gBzA) für Fördermittel des Bundes

Ausstellung der Antragsbestätigung zum Antrag (TPB-ID/BzA/gBzA) für die Fördermittel des Bundes:

 

> BEG EM [TPB-ID] (Sanierung über Einzelmaßnahmen) >> siehe auch www.kfw.de (Kredit) | www.bafa.de (Zuschuss)

  • Heizungserneuerung (Effizienzexperte nicht zwingend erforderlich!)

  • Fassadensanierung

  • Austausch von Fenster/Türen

  • Dachsanierung

  • ... (alle Einzelmaßnahmen, die zu einer energetischen Verbesserung des Bestandsgebäudes (WG/NWG) führen!)

> BEG WG [BzA] (Sanierung zum effizienten Wohngebäude) >> siehe auch www.kfw.de (Kredit) | www.bafa.de (Zuschuss)

  • Effizienzhaus EH 40 im Bestand

  • Effizienzhaus EH 40 EE im Bestand

  • Effizienzhaus EH 40 EE WPB im Bestand

  • Effizienzhaus EH 55 im Bestand

  • Effizienzhaus EH 55 EE im Bestand

  • Effizienzhaus EH 55 EE WPB im Bestand

  • Effizienzhaus EH 70 im Bestand

  • Effizienzhaus EH 70 EE im Bestand

  • Effizienzhaus EH 85 im Bestand

  • Effizienzhaus EH 85 EE im Bestand

  • Effizienzhaus EH DENKMAL im Bestand

  • Effizienzhaus EH DENKMAL EE im Bestand

 

> Z15/Z20 [BzA] (Sanierung zum effizienten Wohngebäude) >> siehe auch www.l-bank.de

  • Z15/Z20 (L-Bank) entspricht aktuell dem 'Effizienzhaus EH 55 EE im Bestand'

> BEG NWG [gBzA] (Sanierung zum effizienten Nichtwohngebäude) >> siehe auch www.kfw.de (Kredit) | www.bafa.de (Zuschuss)

  • Effizienzgebäude EG 40 im Bestand

  • Effizienzgebäude EG 40 EE im Bestand

  • Effizienzgebäude EG 40 NH im Bestand >> 'QNG' zwingend erforderlich!

  • Effizienzgebäude EG 40 EE WPB im Bestand

  • Effizienzgebäude EG 55 im Bestand

  • Effizienzgebäude EG 55 EE im Bestand

  • Effizienzgebäude EG 55 NH im Bestand >> 'QNG' zwingend erforderlich!

  • Effizienzgebäude EG 55 EE WPB im Bestand

  • Effizienzgebäude EG 70 im Bestand

  • Effizienzgebäude EG 70 EE im Bestand

  • Effizienzgebäude EG 70 NH im Bestand >> 'QNG' zwingend erforderlich!

  • Effizienzgebäude EG DENKMAL im Bestand

  • Effizienzgebäude EG DENKMAL EE im Bestand

  • Effizienzgebäude EG DENKMAL NH im Bestand >> 'QNG' zwingend erforderlich!

Honorarhinweis >> Die Antragsbestätigung stellen wir zum Pauschalhonorar von 189,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) aus.Bei Mehrfamilienwohnhäuser, die als Eigentumswohnungen veräußert werden kann ggf. pro Wohn-/Nutzungseinheit eine Bestätigung notwendig sein, falls der Bauträger nicht für das Gesamtobjekt einen Antrag gestellt hat!

Bei Projekten, die im Sinne des BEG gefördert werden, ist die Fachplanung und Baubegleitung durch uns zu 50% förderfähig (Pos. 1.2, 2.2, 3.2, 4.2, 5.2 und 6.2)!

Hinweis: Bei Mehrfamilienwohnhäuser, die als Eigentumswohnungen veräußert werden kann ggf. pro Wohn-/Nutzungseinheit eine Bestätigung notwendig sein, falls der Bauträger nicht für das Gesamtobjekt einen Antrag gestellt hat!

Pos. 2.7 #

STUFE 3 | Bauphase (Bauleitung + Baubegleitung) >> LPH 8/1

Pos. 3.1 # Bauleitung [Objektüberwachung] (LPH 8)

8. Objektüberwachung (Bauüberwachung) (LPH 8 Teil 1)

a) Überwachen der Ausführung des Objektes auf Übereinstimmung mit der öffentlich-rechtlichen Genehmigung oder Zustimmung, den Verträgen mit ausführenden Unternehmen, den Ausführungsunterlagen, den einschlägigen Vorschriften sowie mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik

b) Überwachen der Ausführung von Tragwerken mit sehr geringen und geringen Planungsanforderungen auf Übereinstimmung mit dem Standsicherheitsnachweis

c) Koordinieren der an der Objektüberwachung fachlich Beteiligten

d) Aufstellen, Fortschreiben und Überwachen eines Terminplans (Balkendiagramm)

e) Dokumentation des Bauablaufs (zum Beispiel Bautagebuch)

f) Gemeinsames Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen

g) Rechnungsprüfung einschließlich Prüfen der Aufmaße der bauausführenden Unternehmen

h) Vergleich der Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit den Auftragssummen einschließlich Nachträgen

i) Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnung der bauausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen

j) Kostenfeststellung, zum Beispiel nach DIN 276

k) Organisation der Abnahme der Bauleistungen unter Mitwirkung anderer an der Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter, Feststellung von Mängeln, Abnahmeempfehlung für den Auftraggeber

l) Antrag auf öffentlich-rechtliche Abnahmen und Teilnahme daran

Pos. 3.2 # Baubegleitung durch den Sachverständigen gemäß der Fördermittelrichtlinien

Stichprobenartige Kontrolle der Bauausführung zur Sicherstellung der geforderten Bauteilaufbauten und der notwendigen Gebäudetechnik, wie im Fördermittelantrag unter Pos. 2 beantragt!

Pos. 3.7 # Controlling 'QNG'

Stichprobenartige Kontrolle der Bauausführung zur Sicherstellung der geforderten Bauteilaufbauten und der notwendigen Gebäudetechnik im Sinne der geplanten Qualitäten (vgl. Pos. 2.7). Während der laufenden Bauausführung werden hier auch Ausführungsdetails mit den ausführenden Handwerkern besprochen und es können Rückfragen gestellt werden, da die bestehenden Gebäude immer Überraschungen bereit halten, auf die fachkundig reagiert werden muss um spätere Folgeschäden zu verhindern und die Förderfähigkeit (NH-Klasse des Gebäudes = 'Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude (QNG)') der Baumaßnahme nicht zu beeinträchtigen.

Honorarhinweis

STUFE 4 | Dokumentation + Vorberitung der Übergabe >> LPH 8/2

Pos. 4.1 # Dokumentation (LPH 8 - Teil 2)

8. Dokumentation (Teil 2)

m) Systematische Zusammenstellung der Dokumentation, zeichnerischen Darstellungen und rechnerischen Ergebnisse des Objekts

n) Übergabe des Objekts

o) Auflisten der Verjährungsfristen für Mängelansprüche

p) Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel

Pos. 4.2 # Bestätigung nach Durchführung (BnD) für Fördermittel des Bundes

Ausstellung der Bestätigung nach Durchführung (BnD) für die unter Pos. 2 beantragten Fördermittel mit der dazugehörenden Rechnungsprüfung hinsichtlich der geforderten Bauteilqualitäten, Überprüfung der Vollständigkeit der Unternehmererklärungen und des ausgeführten 'Hydraulischen Abgleichs'!

Pos. 4.7 #

STUFE 5 | Übergabephase >> LPH 9

Pos. 5.1 # Objektbetreuung (LPH 9)

9. Objektbetreuung

a) Fachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens jedoch bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Abnahme der Leistung, einschließlich notwendiger Begehungen

b) Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden Unternehmen

c) Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen

Pos. 5.2 # Ausstellung des Energieausweises bzw. der Energieausweise

Ausstellung des Energieausweises für Wohn- oder Nichtwohngebäude bzw. der Energieausweise für gemischt genutzte Gebäude auf Basis der Bedarfsberechnung aus  Pos. 1.2 (Achtung: Die Energieausweise müssen zentral registriert werden beim DIBt, für diese Registrierung fällt eine Registrierungsgebühr an, die wir als Auslagenerstattung in Rechnung stellen müssen!)

Honorarhinweis >> Für die Ausstellung des Energieausweises auf BAsis einer von uns durchgeführten Bedarfsberechnung aus Pos. 1.2  berechnen wir eine Pauschale von 99,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer), für gemischt genutzte Gebäude nach DIN 18599 fällt diese Pauschale für den Wohnbereich und den Nichtwohnbereich an.

>> Energieausweise für Bestandsgebäude ohne weitere Beratung siehe 'Energieausweise'

Pos. 5.7 #

ERGÄNZENDE ZUSATZLEISTUNGEN > LPH 1-9

 

Pos. 6.1 # Ergänzende Zusatzleistungen "Architektur (Bauplanung)" (Abrechnung nur Stundenaufwand möglich)

Ergänzende Leistungen zu Pos. 1.1; Pos. 2.1; Pos. 3.1; Pos. 4.1 und Pos. 5.1

  • Bedarfsplanung

  • Bedarfsermittlung

  • Aufstellen eines Funktionsprogramms

  • Aufstellen eines Raumprogramms

  • Standortanalyse

  • Mitwirken bei Grundstücks- und Objektauswahl, -beschaffung und -übertragung

  • Beschaffen von Unterlagen, die für das Vorhaben erheblich sind

  • Bestandsaufnahme

  • technische Substanzerkundung

  • Betriebsplanung

  • Prüfen der Umwelterheblichkeit

  • Prüfen der Umweltverträglichkeit

  • Machbarkeitsstudie

  • Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

  • Projektstrukturplanung

  • Zusammenstellen der Anforderungen aus Zertifizierungssystemen

  • Verfahrensbetreuung, Mitwirken bei der Vergabe von Planungs- und Gutachterleistungen

  • Aufstellen eines Katalogs für die Planung und Abwicklung der Programmziele

  • Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschließlich Kostenbewertung

  • Beachten der Anforderungen des vereinbarten Zertifizierungssystems

  • Durchführen des Zertifizierungssystems

  • Ergänzen der Vorplanungsunterlagen auf Grund besonderer Anforderungen

  • Aufstellen eines Finanzierungsplanes

  • Mitwirken bei der Kredit- und Fördermittelbeschaffung

  • Durchführen von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen

  • Durchführen der Voranfrage (Bauanfrage)

  • Anfertigen von besonderen Präsentationshilfen, die für die Klärung im Vorentwurfsprozess nicht notwendig sind, zum Beispiel:

    • Präsentationsmodelle

    • Perspektivische Darstellungen

    • Bewegte Darstellung/Animation

    • Farb- und Materialcollagen

    • digitales Geländemodell

    • 3-D oder 4-D Gebäudemodellbearbeitung (Building Information Modelling BIM)

  • Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke

  • Fortschreiben des Projektstrukturplanes

  • Aufstellen von Raumbüchern

  • Erarbeiten und Erstellen von besonderen bauordnungsrechtlichen Nachweisen für den vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz bei baulichen Anlagen besonderer Art und Nutzung, Bestandsbauten oder im Falle von Abweichungen von der Bauordnung

  • Analyse der Alternativen/Varianten und deren Wertung mit Kostenuntersuchung (Optimierung)

  • Wirtschaftlichkeitsberechnung

  • Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenberechnung

  • Fortschreiben von Raumbüchern​

  • Mitwirken bei der Beschaffung der nachbarlichen Zustimmung

  • Nachweise, insbesondere technischer, konstruktiver und bauphysikalischer Art, für die Erlangung behördlicher Zustimmungen im Einzelfall

  • Fachliche und organisatorische Unterstützung des Bauherrn im Widerspruchsverfahren, Klageverfahren oder ähnlichen Verfahren

  • Aufstellen einer detaillierten Objektbeschreibung als Grundlage der Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm)

  • Prüfen der vom bauausführenden Unternehmen auf Grund der Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm ausgearbeiteten Ausführungspläne auf Übereinstimmung mit der Entwurfsplanung

  • Fortschreiben von Raumbüchern in detaillierter Form

  • Mitwirken beim Anlagenkennzeichnungssystem (AKS)

  • Prüfen und Anerkennen von Plänen Dritter, nicht an der Planung fachlich Beteiligter auf Übereinstimmung mit den Ausführungsplänen (zum Beispiel Werkstattzeichnungen von Unternehmen, Aufstellungs- und Fundamentpläne nutzungsspezifischer oder betriebstechnischer Anlagen), soweit die Leistungen Anlagen betreffen, die in den anrechenbaren Kosten nicht erfasst sind

  • Aufstellen der Leistungsbeschreibungen mit Leistungsprogramm auf der Grundlage der detaillierten Objektbeschreibung

 

Pos. 6.2 # Ergänzende Zusatzleistungen 'Energieeffizienz' (Abrechnung nur Stundenaufwand möglich)

Ergänzende Leistungen zu Pos. 1.2; Pos. 2.2; Pos. 3.2; Pos. 4.2 und Pos. 5.2

  • Prüfen von Nebenangeboten (LPH 7 > sofern nicht unter Pos. 3.2 beauftragt!))

  • Mitwirken bei der Baustellenkontrolle (LPH 8 > sofern nicht unter Pos. 3.2 beauftragt!)

  • Abänderungen in den Nachweisen auf Grund von Planungsänderungen, müssen ggf. in die Bedarfsberechnung eingepflegt werden! 

  • Mitwirken bei der Ausarbeitung von Auslobungen und bei Vorprüfungen für Wettbewerbe

  • Bestandsaufnahme bestehender Gebäude (z.B. bei unvollständigen Bauakten!)

  • Ermitteln und Bewerten von Kennwerten des Bestandsgebäudes

  • Mitwirken bei Vorgaben für Zertifizierungen (Sofern nicht paralell 'Nachhaltigkeit' beauftragt wurde)

  • Mitwirken beim Klären von Vorgaben für Fördermaßnahmen und bei deren Umsetzung (sofern nicht unter Pos. 1 beauftragt!)

  • Mitwirken an Projekt-, Käufer- oder Mieterbaubeschreibungen

  • Erstellen eines fachübergreifenden Bauteilkatalogs

  • Mitwirken bei Vorkontrollen in Zertifizierungsprozessen (Sofern nicht paralell 'Nachhaltigkeit' beauftragt wurde)

  • Mitwirken beim Einholen von Zustimmungen im Einzelfall

  • Mitwirken beim Prüfen und Anerkennen der Montage- und Werkstattplanung der ausführenden Unternehmen auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung

  • Mitwirken bei Audits in Zertifizierungsprozessen (Sofern nicht paralell 'Nachhaltigkeit' beauftragt wurde)

  • Nachweise nach EWärmeG BW (Nachweis der ersatzweisen Erfüllung des EWärmeG BW) ggf. 'Antrag auf Befreiung'

  • Nachweise zur Photovoltaik-Pflich für Dächer (KSG BW bzw. PVPf-VO BW) ggf. 'Antrag auf Befreiung'

  • Mitwirkung bei Bewerbungen für Auszeichnungen (z.B. KFW-Award)

Mögliche Auslagen während der Beratung

  • Schadensanalyse bestehender Gebäude

>> Schadensanalysen, wie z.B. Schimmelbegutachtungen lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

  • Rechnerische Nachweise für Wärmebrücken

>> Detailnachweise, wie z.B. punktförmige oder linienförmige Wärmebrücken lassen wir extern durchführen!

  • Simulationen zur Prognose des Verhaltens von Bauteilen, Räumen, Gebäuden und Freiräumen

>> Simulationsberechnungen lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

  • Messtechnisches Überprüfen der Qualität der Bauausführung und von Bauteil- oder Raumeigenschaften (LPH 8/9)

>> Überprüfungen der Ausführung wie z.B. die 'Blower-Door-Messung' lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

Pos. 6.7 # Ergänzende Zusatzleistungen 'Nachhaltigkeit' (Abrechnung nur Stundenaufwand möglich)

Pos. SB # Statusbericht

Durch die aktuell anhaltenden Komplikationen in der Baubranche kommt es zu zeitlichen Verzögerungen, auf die die beratenden und planenden Projektbeteiligten nur wenig Einfluss nehmen können. (siehe untenstehende Stellungnahme)

Honorarhinweis >> Die Erstellung von monatlichen Statusberichten ist zu einem Pauschalhonorar von 239,00 €/Monat (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) möglich.

Stellungnahme zur aktuellen Situation in der Baubranche

Viele wundern sich, weil nichts vorangeht, und lassen dann ihren Frust über die Situation an denen aus, die nun seit vielen Monaten am Limit arbeiten, um die Situation einigermaßen in den Griff zu bekommen.

 

1. Wir haben nun seit Jahren einen extremen Personalmangel in einigen notwendigen Gewerken (z.B. Heizung/Sanitär), dieser Fachkräftemangel führt zu langen Vorlaufzeiten in der Projektvorbereitung, da man als ausschreibender Planer erstmal einen qualifizierten Fachbetrieb finden muss, der gewillt ist in absehbarer Zeit ein Angebot zu erstellen und dann auch personell in der Lage ist die geforderten Arbeiten zu erbringen.

 

2. ‚Corona‘ hat seit dem Ausbruch im Frühjahr 2020 für viele terminlichen Komplikationen auf Baustellen gesorgt, den jeder Infektionsfall oder Verdachtsfall führte zu angewiesenen Quarantänen, die sich nicht nur auf das jeweilig akut betroffene Gewerk bezogen haben, sondern immer den ganzen Terminplan mit allen Beteiligten (Bei einer normalen Sanierung eines Einfamilienwohnhauses sind bis zu 20 Firmen beteiligt!), die dann alle neu koordiniert werden mussten. Diesen ‚Termin-Flipper‘ haben wir bei einigen Baustellen nicht nur einmal durchgemacht, sondern mehrfach – in extremen Fällen führte dies zu Verdoppelungen der eigentlich angedachten Bauzeit mit allen damit verbundenen Mehrkosten.

 

3. Eine Begleiterscheinung von ‚Corona‘ waren die teilweise gestörten Lieferketten, was sich auch auf die Verfügbarkeit von dringend benötigten Bauteilen auf dem Bau bemerkbar gemacht hat. Lieferzeiten von sonst innerhalb von 3-4 Wochen verfügbaren Lagerwaren konnten nie vorausgesagt werden, sondern es waren immer Überraschungen dabei, so dass manches Material erst nach 28-32 Wochen nach Bestellung auf den Baustellen aufgetaucht ist! (Aktuelles Beispiel: Lieferzeit für ‚intelligente Steckdosen‘ bis zu 8 Monaten!)

 

4. Zu all den Schwierigkeiten kamen ab dem 24.02.2022 noch die Unwägbarkeiten des Krieges hinzu, durch die sich dadurch verschärfenden Lieferengpässe und die nahezu unkalkulierbaren Energiekosten sehen sich viele Firmen aktuell nicht in der Lage ein verbindliches Angebot abzugeben. Die Angebote beinhalten immer eine Klausel, die es möglich macht, die Preissteigerungen bei Material, Logistik und Energie an die Auftraggeber weiterzugeben.

 

5. In diesem Spannungsfeld ist die Politik verständlicherweise zum Handeln gezwungen, neben den hier sowieso anstehenden Neuausrichtungen der Gesetzgebung hinsichtlich des Klimaschutzes, werden akut die Richtlinien im Bereich der Fördermittel fortlaufend weiterentwickelt und die Zinsen für subventionierte Förderdarlehen werden nahezu täglich angepasst. Diese Änderungen führen zu erhöhtem zeitlichem Aufwand bei den planenden Fachkräften, da jede Änderung Auswirkungen (laufende Aktualität der Beratungsgrundlagen, Software-Updates, usw.) auf das tägliche Arbeiten hat.

 

Die Änderungen in der Gesetzgebung und der Fördermittellandschaft haben auch grundlegende Auswirkungen auf unsere Arbeit, so müssen wir uns für die anstehenden Herausforderungen aus-, weiter- und fortbilden! Allein dieses Jahr habe ich ca. 25 Arbeitstage, die ich für diese Aus-, Weiter- und Fortbildungen einplanen muss – die Bildungsträger nehmen hier keine Rücksicht auf meinen individuellen Terminplan, sondern ich muss mich nach dem Bildungsangebot richten!

 

Mit diesen von unserer Seite nicht zu beeinflussenden Rahmenbedingungen sind wir nun seit vielen Monaten konfrontiert, viele Projekte, die sich in der Bauphase verzögern treffen auf Projekte in der Bauvorbereitung (Planung & Ausschreibung). Auch wenn wir so viel Arbeiten wie es unsere eigene Kraft zulässt, können wir noch nicht zaubern. Wenn von staatlichen Stellen (Ämtern), den Fördermittelgebern und den finanzierenden Banken eine Reaktionszeit von mehreren Wochen besteht (z.B. wurde eine einfache Rückfrage an ein Bauamt erst nach 6 Monaten verbindlich beantwortet – wegen fehlendem Personal!). Wir alle 6-8 Wochen die laufenden Projekte auf der Wiedervorlage haben, um bei den ausbleibenden Angeboten bei den Handwerksbetrieben nachzuhaken, ist es uns nicht möglich zu ‚Terminen‘ oder ‚Kosten‘ aktuell verbindliche Zusagen zu treffen.

Es bleibt bei der grundsätzlichen Aussage: ‚Es ist dann fertig, wenn es fertig ist!‘ und wenn es fertig ist, liegt es im Grundgedanken jedes Auftrags, dass die Auftraggeber es dann auch schnellstmöglich erhalten und mit dem fertiggestellten Auftrag auch von mir eine Rechnung erhalten.

Da ich mich gerne auf die anstehenden Aufgaben konzentriere, und meine Zeit auch endlich ist, ist es mir in der aktuellen Lage nicht möglich alle Kunden immer individuell auf dem Laufenden zu halten, bzw. Kunden für derartige Leistungen (Telefonate) kein Honorar bezahlen möchten und ich aber wie jeder Mensch arbeite, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Um mir mehr produktive Zeit zu lassen, in der ich mich um die Probleme meiner Auftraggeber kümmern kann, wäre es daher auch hilfreich im Sinne aller Kunden, auf mehrfaches Rückfragen oder gar penetrantes Drängeln zu verzichten, das führt nur dazu, dass alles noch länger dauert!

Pos. EV # Eigentümerversammlung

Sollte es notwendig sein zum besseren Verständnis von Gutachten stellungnahmen oder Angeboten, dass der Büroinhaber dies während einer Eignetümerversammlung (WEG), Verwaltungsbeiratssitzung (WEG) oder Mitgliederversammlung (e.V./e.G.) erläutert, kann dies in terminlicher Absprache erfolgen.

Honorarhinweis >> Die Teinahme ist zu einem Pauschalhonorar von 199,00 €/Termin (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) möglich. >>> Download: "Beauftragung EV (Eigentümerversamlung)"

17.11.2010

gez. Rouven Jaschke

(letzte Änderung 21.10.2022)

www.beratung-planung-bauleitung.de

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