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Der 'Energieausweis' ist nun seit 2002

in den Gesetzen (ehem. EnEV > nun GEG) verankert und ist seit 2002 ein bestandteil der Neubauplanung und bereits seit 2014 ist er auch Pflicht für alle

Bestandgebäude bei 'Verkauf & Vermietung'

>> daher ist das GEG eine Pflichtlektüre für alle, die sich für die Bau- & immobilienbranche beschäftigen!

Notwendigkeit des Energieausweises inkl. der Registrierung (DIBt)?

Energieausweise nach GEG (Gebäude Energie Gesetz)  für bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude als Bedarfsausweis für Verkauf, Vermietung oder Aushang!

 

>> Gültigkeit von 10 Jahren bei den Energieausweisen beachten!

Energieausweise gibt es in ganz Europa, die Vergleichbarkeit der einzelnen ausweise ist mit Hilfe von gut geschulten Experten darstellbar. Die Einführung der Energieausweise 2002 sollte für mehr Transparenz im Immobilienmarkt sorgen.

In Deutschland ist der Energieausweis seit 2002 Pflicht für alle Neubauten, seit 2009 ist der Energieausweis auch bei der Neuvermietung bzw. dem Verkauf von Immobilien verpflichtend. Mit dem 01.01.2013 wurde die unaufgeforderte Vorlageverpflichtung durch den Verkäufer bzw. Vermieter eingeführt. Seit Frühjahr 2016 (EnEV2016) sind die relevanten Kennzahlen eines Gebäudes 'Primärenergiebedarf' und 'H'T-Wert (Qualität der Gebäudehülle)' bereits bei der Vermarktung mit zu Veröffentlichen, was bereits bei der Immobilienrecherche zu Vergleichswerten führen wird. Durch die direkte Vergleichbarkeit von einzelnen Immobilienangeboten, wird es für Immobilienbesitzer immer schwerer werden eine unsanierte Immobilie zu vermieten bzw. zu verkaufen, für diesen Fall haben wir den Leistungsbereich "Marktfähigkeitsanalyse" ins Leben gerufen, in der Marktfähigkeitsanalyse wird der Immobiliewert im Verhältnis zu den notwendigen Investitionsmaßnahmen, die zur langfristigen Sicherung der Vermietbarkeit notwendig sind gesetzt.

Entgegen den Vermietern bzw. Verkäufern wird es den Immobilieninteressent auch nicht leicht fallen, die Fülle an Daten richtig zu bewerten und die Gesamtkosten eines Immobilienerwerbs richtig zu beziffern, daher haben wir für Immobilieninteressenten ein Leistungsbild der 'Kauf- und Sanierungsberatung' zusammengestellt, wo die Frage der Wertigkeit der Immobilie und der notwendige Sanierungsbedarf geklärt wird.

ACHTUNG: Der Energieausweis ist unaufgefordert bei Vermietung oder Verkauf dem Mieter bzw. Käufer vorzuzeigen bzw. zu übergeben! Alle Beteiligten sollten im Rahmen von Mietverträgen bzw. Kaufverträgen auf den Energieausweis achten, speziell für Vermieter bzw. Verkäufer besteht die Gefahr, dass Sie sich bei Nichtvorlegen einer Ordnungswidrigkeit strafbar machen, die bei erheblichen Versäumnissen (z.B. größerem Immobilienbestand und mehrfacher Zuwiderhandlung) ein Ordnungsgeld bis zu 15.000,00 € vorsieht! Für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Energieausweises haftet immer der Verkäufer/Vermieter.

Grundsätzlich gibt es in Deutschland zwei Arten von Energieausweisen, die beide gleichberechtigt gültig sind, jedoch sind bei der Betrachtung zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis die Datengrundlagen bei der Ausstellung der jeweiligen Ausweise zu hinterfragen!

Seit einigen Jahren werden die Energieausweise statistisch erfasst und stichprobenartig auch auf Ihre Richtigkeit geprüft! Die Registrierung der Energieausweise erlaubt unter anderem eine Erfassung der klimaschädlichen Schadstoffe bei der Wärmeerzeugung und somit lässt der Energieausweis einen Rückschluss auf den Gebäudebestand im Hinblick auf das gesetzte Ziel der 'Klimaneutralität des Gebäudebestandes' zu!

Verbrauchsausweis 

Beim Verbrauchsausweis wird der Energieverbrauch von 3 aufeinanderfolgenden Heizperioden statistisch um die Klimafaktoren bereinigt und wäre bei richtiger Verbrauchserfassung auch direkt mit dem Bedarfsausweis vergleichbar, wenn die Verbräuche lückenlos erfasst sind:

  • Kaminofen berücksichtigt?

  • Elektrischer Heizlüfter ?

  • elektrischer Zusatzheizer (z.B. Infrarotspiegel im Bad) ?

  • ...

die Nutzung der Immobilie in Zukunft bzw. in der Vergangenheit einer üblichen Nutzung entspricht! (z.B. Einfamilienwohnhaus mit 6 Zimmern - ist statistisch mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern belegt, wenn jedoch altersbedingt nur noch ein älteres Ehepaar darin wohnt, ist die Nutzung nicht statistisch vergleichbar!) und ganz besonderen Wert sollte auf die durchgängige Belegung geachtet werden (z.B. der punktuell genutzte Zweitwohnsitz kann nicht über den Verbrauch erfasst werden, da die Verbrauchsdaten völlig unzureichend für eine Bewertung sind!)

Wenn jedoch die Nutzung der 'Theoretischen Nutzung' entspricht, die Leerstandszeiten den normalen Urlaubsabwesenheiten entsprechen und die zur Beheizung der Räume und zur Warmwasserbereitung verwendeten Brennstoffe lückenlos erfasst sind, ist der Verbrauchsausweis eine für den Verkäufer/Vermieter kostengünstige Möglichkeit den gesetzlichen Anforderungen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Einschränkungen für ältere Gebäude an einen Energieausweis gerecht zu werden.

Da wir nun aus der Erfahrung seit 2002 gelernt haben, dass diese Verbrauchsauswertung oft sogar von den 'Eigentümern' selbst getätigt werden und 'Online' dann eine Auswertung stattfindet, ohne dass hier die Plausibilität des Ergebnisses dann fachkundig hinterfragt werden kann, ist der auf dem Verbrauch basierende Energieausweis oft nicht das verwendete Papier wert!

 

Daher distanzieren wir uns ausdrücklich von den Verbrauchsausweisen und bietet diese Art der Energieausweisausstellung auch nicht an!

JASCHKE | ENERGIEAUSWEISE für Wohn- & Nichtwohngebäude

Pos. 7.2 # Energieausweis im  Bestand für 'Verkauf/Vermietung'

Die Grundleistungen bei der Bedarfsberechnung im Bestand nach GEG (DIN 4108 bzw. DIN 18599)

a) Analyse der Grundlagen

b) Klären der wesentlichen Zusammenhänge von Gebäuden und technischen Anlagen

c) Erstellen von Rechenmodellen, Auflisten der wesentlichen Kennwerte für das bestehende Gebäude

c) Bemessen der Bauteile des Gebäudes

e) Modernisierungsempfehlungen

f) Ausstellung des Energieausweises für Wohngebäude auf Basis der Bedarfsberechnung

(Achtung: Die Energieausweise müssen zentral registriert werden beim DIBt, für diese Registrierung fällt eine Registrierungsgebühr an, die wir als Auslagenerstattung in Rechnung stellen müssen!)

Sollten nicht alle notwendigen Unterlagen (Pläne zum Gebäude) verfügbar sein, können diese hilfsweise durch uns ermittelt werden, diesen zeitlichen zusätzlichen Aufwand können wir nur im Stundenaufwand erbringen!

Honorarbeispiele: Energieausweis auf Basis einer Bedarfsberechnung (GEG) für ein 'Einfamilienwohnhaus (1WE)', ist bei Vorlage aller Pläne (Grundrisse, Ansichten und Schnitte) mit dem obligatorischen 'Vor-Ort'Termin (vgl. Arbeitsregion)' zu einem Honorar von 689,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. Auslagen (Registrierungsgebühren beim DIBt), zzgl. gesetzlicher MwSt.) möglich. Wir wissen, das es für die reinen Energieausweise auch scheinbar kostengünstige Alternativen gibt, die jedoch nicht mit einer echten Betrachtung  und Bewertung des Gebäudes durch einen fach- und sachkundigen Ingenieurs zu tun haben. Für Wohngebäude mit mehr Wohneinheiten ist das Grundhonorar mit dem zuvor genannten identisch, jedoch kommen für jede weitere Wohneinheit 50,00 € (netto) hinzu. Für 'Nichtwohngebäude (NWG)' oder gemischt genutzte Gebäude (WG+NWG) erstellen wir Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot  (Kontakt per Mail) .

ACHTUNG: Speziell für Wohneigentümergemeinschaften ist es sinnvoll, der der alle 10 Jahre anstehenden Erneuerung des Energieausweises evtl. hier im Zuge der Verlängerung eine umfassendere Betrachtung des Gebäudes zu beauftragen! da aus Erfahrung alle Eigentümergemeinschaften nicht immer die Differenz zwischen den tatsächlich anstehenden Instandhaltungs-/Instandsetzungskosten und den tatsächlich angesparten Rücklagen vor Augen haben!

Daher empfehlen wir hier eine konkrete Anfrage an uns, ob nicht eins der Kombi-Angebote für die WEG sinnvoller wäre:

WICHTIG für alle WEG-Hausverwalter/Immobilienmakler, die Leistungen rund um Wohngebäude/Wohnanlagen bieten wir hier auch zu Sonderkonditionen an, wenn es sich um ein 'Gesamtpaket' handelt! Bitte einfach per mail info@rouven-jaschke.de unverbindlich anfragen - DANKE!

Als Eigentümergemeinschaft, muss man hier auch immer bedenken, dass es eine zeitliche Verzögerung durch die notwendigen Beschlussfassungen der Eigentümerversammlungen gibt! Diese Kombinationen ergeben einen Investitionsplan für die nächsten 10 Jahre, so dass hier durch die Verwaltung entsprechend auch die Rücklagen gebildet werden können, ohne dass es zu massiven Sonderumlagen kommen muss! (Bei Hinzunahme des Sanierungsplans, ist ggf. ein Teil des anfallenden Honorars bis zu 80% förderfähig!)

 
 
 
 
 

Pos. SB # Statusbericht

Durch die aktuell anhaltenden Komplikationen in der Baubranche kommt es zu zeitlichen Verzögerungen, auf die die beratenden und planenden Projektbeteiligten nur wenig Einfluss nehmen können. (siehe untenstehende Stellungnahme)

Honorarhinweis >> Die Erstellung von monatlichen Statusberichten ist zu einem Pauschalhonorar von 239,00 €/Monat (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) möglich.

Stellungnahme zur aktuellen Situation in der Baubranche

Viele wundern sich, weil nichts vorangeht, und lassen dann ihren Frust über die Situation an denen aus, die nun seit vielen Monaten am Limit arbeiten, um die Situation einigermaßen in den Griff zu bekommen.

 

1. Wir haben nun seit Jahren einen extremen Personalmangel in einigen notwendigen Gewerken (z.B. Heizung/Sanitär), dieser Fachkräftemangel führt zu langen Vorlaufzeiten in der Projektvorbereitung, da man als ausschreibender Planer erstmal einen qualifizierten Fachbetrieb finden muss, der gewillt ist in absehbarer Zeit ein Angebot zu erstellen und dann auch personell in der Lage ist die geforderten Arbeiten zu erbringen.

 

2. ‚Corona‘ hat seit dem Ausbruch im Frühjahr 2020 für viele terminlichen Komplikationen auf Baustellen gesorgt, den jeder Infektionsfall oder Verdachtsfall führte zu angewiesenen Quarantänen, die sich nicht nur auf das jeweilig akut betroffene Gewerk bezogen haben, sondern immer den ganzen Terminplan mit allen Beteiligten (Bei einer normalen Sanierung eines Einfamilienwohnhauses sind bis zu 20 Firmen beteiligt!), die dann alle neu koordiniert werden mussten. Diesen ‚Termin-Flipper‘ haben wir bei einigen Baustellen nicht nur einmal durchgemacht, sondern mehrfach – in extremen Fällen führte dies zu Verdoppelungen der eigentlich angedachten Bauzeit mit allen damit verbundenen Mehrkosten.

 

3. Eine Begleiterscheinung von ‚Corona‘ waren die teilweise gestörten Lieferketten, was sich auch auf die Verfügbarkeit von dringend benötigten Bauteilen auf dem Bau bemerkbar gemacht hat. Lieferzeiten von sonst innerhalb von 3-4 Wochen verfügbaren Lagerwaren konnten nie vorausgesagt werden, sondern es waren immer Überraschungen dabei, so dass manches Material erst nach 28-32 Wochen nach Bestellung auf den Baustellen aufgetaucht ist! (Aktuelles Beispiel: Lieferzeit für ‚intelligente Steckdosen‘ bis zu 8 Monaten!)

 

4. Zu all den Schwierigkeiten kamen ab dem 24.02.2022 noch die Unwägbarkeiten des Krieges hinzu, durch die sich dadurch verschärfenden Lieferengpässe und die nahezu unkalkulierbaren Energiekosten sehen sich viele Firmen aktuell nicht in der Lage ein verbindliches Angebot abzugeben. Die Angebote beinhalten immer eine Klausel, die es möglich macht, die Preissteigerungen bei Material, Logistik und Energie an die Auftraggeber weiterzugeben.

 

5. In diesem Spannungsfeld ist die Politik verständlicherweise zum Handeln gezwungen, neben den hier sowieso anstehenden Neuausrichtungen der Gesetzgebung hinsichtlich des Klimaschutzes, werden akut die Richtlinien im Bereich der Fördermittel fortlaufend weiterentwickelt und die Zinsen für subventionierte Förderdarlehen werden nahezu täglich angepasst. Diese Änderungen führen zu erhöhtem zeitlichem Aufwand bei den planenden Fachkräften, da jede Änderung Auswirkungen (laufende Aktualität der Beratungsgrundlagen, Software-Updates, usw.) auf das tägliche Arbeiten hat.

 

Die Änderungen in der Gesetzgebung und der Fördermittellandschaft haben auch grundlegende Auswirkungen auf unsere Arbeit, so müssen wir uns für die anstehenden Herausforderungen aus-, weiter- und fortbilden! Allein dieses Jahr habe ich ca. 25 Arbeitstage, die ich für diese Aus-, Weiter- und Fortbildungen einplanen muss – die Bildungsträger nehmen hier keine Rücksicht auf meinen individuellen Terminplan, sondern ich muss mich nach dem Bildungsangebot richten!

 

Mit diesen von unserer Seite nicht zu beeinflussenden Rahmenbedingungen sind wir nun seit vielen Monaten konfrontiert, viele Projekte, die sich in der Bauphase verzögern treffen auf Projekte in der Bauvorbereitung (Planung & Ausschreibung). Auch wenn wir so viel Arbeiten wie es unsere eigene Kraft zulässt, können wir noch nicht zaubern. Wenn von staatlichen Stellen (Ämtern), den Fördermittelgebern und den finanzierenden Banken eine Reaktionszeit von mehreren Wochen besteht (z.B. wurde eine einfache Rückfrage an ein Bauamt erst nach 6 Monaten verbindlich beantwortet – wegen fehlendem Personal!). Wir alle 6-8 Wochen die laufenden Projekte auf der Wiedervorlage haben, um bei den ausbleibenden Angeboten bei den Handwerksbetrieben nachzuhaken, ist es uns nicht möglich zu ‚Terminen‘ oder ‚Kosten‘ aktuell verbindliche Zusagen zu treffen.

Es bleibt bei der grundsätzlichen Aussage: ‚Es ist dann fertig, wenn es fertig ist!‘ und wenn es fertig ist, liegt es im Grundgedanken jedes Auftrags, dass die Auftraggeber es dann auch schnellstmöglich erhalten und mit dem fertiggestellten Auftrag auch von mir eine Rechnung erhalten.

Da ich mich gerne auf die anstehenden Aufgaben konzentriere, und meine Zeit auch endlich ist, ist es mir in der aktuellen Lage nicht möglich alle Kunden immer individuell auf dem Laufenden zu halten, bzw. Kunden für derartige Leistungen (Telefonate) kein Honorar bezahlen möchten und ich aber wie jeder Mensch arbeite, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Um mir mehr produktive Zeit zu lassen, in der ich mich um die Probleme meiner Auftraggeber kümmern kann, wäre es daher auch hilfreich im Sinne aller Kunden, auf mehrfaches Rückfragen oder gar penetrantes Drängeln zu verzichten, das führt nur dazu, dass alles noch länger dauert!

Pos. EV # Eigentümerversammlung

Sollte es notwendig sein zum besseren Verständnis von Gutachten stellungnahmen oder Angeboten, dass der Büroinhaber dies während einer Eignetümerversammlung (WEG), Verwaltungsbeiratssitzung (WEG) oder Mitgliederversammlung (e.V./e.G.) erläutert, kann dies in terminlicher Absprache erfolgen.

Honorarhinweis >> Die Teinahme ist zu einem Pauschalhonorar von 199,00 €/Termin (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) möglich. >>> Download: "Beauftragung EV (Eigentümerversamlung)"

07.11.2006

gez. Rouven Jaschke

(letzte Änderung 07.10.2022)

 
 

www.beratung-planung-bauleitung.de

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