Energieausweise inkl. Registrierung (DIBt)

Energieausweise nach EnEV für bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude als Verbrauchs- und Bedarfsausweis für Verkauf, Vermietung oder Aushang!

 

>> Gültigkeit von 10 Jahren bei den Energieausweisen beachten!

Energieausweise gibt es in ganz Europa, die Vergleichbarkeit der einzelnen ausweise ist mit Hilfe von gut geschulten Experten darstellbar. Die Einführung der Energieausweise 2002 sollte für mehr Transparenz im Immobilienmarkt sorgen.

In Deutschland ist der Energieausweis seit 2002 Pflicht für alle Neubauten, seit 2009 ist der Energieausweis auch bei der Neuvermietung bzw. dem Verkauf von Immobilien verpflichtend. Mit dem 01.01.2013 wurde die unaufgeforderte Vorlageverpflichtung durch den Verkäufer bzw. Vermieter eingeführt. Ab Frühjahr 2016 (EnEV2016) sind die relevanten Kennzahlen eines Gebäudes 'Primärenergiebedarf' und 'H'T-Wert (Qualität der Gebäudehülle)' bereits bei der Vermarktung mit zu Veröffentlichen, was bereits bei der Immobilienrecherche zu Vergleichswerten führen wird. Durch die direkte Vergleichbarkeit von einzelnen Immobilienangeboten, wird es für Immobilienbesitzer immer schwerer werden eine unsanierte Immobilie zu vermieten bzw. zu verkaufen, für diesen Fall haben wir den Leistungsbereich "Marktfähigkeitsanalyse" ins Leben gerufen, in der Marktfähigkeitsanalyse wird der Immobiliewert im Verhältnis zu den notwendigen Investitionsmaßnahmen, die zur langfristigen Sicherung der Vermietbarkeit notwendig sind gesetzt.

Entgegen den Vermietern bzw. Verkäufern wird es den Immobilieninteressent auch nicht leicht fallen, die Fülle an Daten richtig zu bewerten und die Gesamtkosten eines Immobilienerwerbs richtig zu beziffern, daher haben wir für Immobilieninteressenten ein Leistungsbild der 'Kauf- und Sanierungsberatung' zusammengestellt, wo die Frage der Wertigkeit der Immobilie und der notwendige Sanierungsbedarf geklärt wird.

>> ACHTUNG: Der Energieausweis ist unaufgefordert bei Vermietung oder Verkauf dem Mieter bzw. Käufer vorzuzeigen bzw. zu übergeben! Alle Beteiligten sollten im Rahmen von Mietverträgen bzw. Kaufverträgen auf den Energieausweis achten, speziell für Vermieter bzw. Verkäufer besteht die Gefahr, dass Sie sich bei Nichtvorlegen einer Ordnungswidrigkeit strafbar machen, die bei erheblichen Versäumnissen (z.B. größerem Immobilienbestand und mehrfacher Zuwiderhandlung) ein Ordnungsgeld bis zu 15.000,00 € vorsieht! Für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Energieausweises haftet immer der Verkäufer/Vermieter.

Grundsätzlich gibt es in Deutschland zwei Arten von Energieausweisen, die beide gleichberechtigt gültig sind, jedoch sind bei der Betrachtung der Ausweise einige Punkte zu hinterfragen:

Verbrauchsausweis:

Beim Verbrauchsausweis wird der Energieverbrauch von 3 aufeinanderfolgenden Heizperioden statistisch um die Klimafaktoren bereinigt und wäre bei richtiger Verbrauchserfassung auch direkt mit dem Bedarfsausweis vergleichbar, wenn die Verbräuche lückenlos erfasst sind (Kaminofen berücksichtigt?, Elektrischer Heizlüfter ?, elektrischer Zusatzheizer?, etc.), die Nutzung der Immobilie in Zukunft bzw. in der Vergangenheit einer üblichen Nutzung entspricht! (z.B. Einfamilienwohnhaus mit 6 Zimmern - ist statistisch mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern belegt, wenn jedoch altersbedingt nur noch ein älteres Ehepaar darin wohnt, ist die Nutzung nicht statistisch vergleichbar!) und ganz besonderen Wert sollte auf die durchgängige Belegung geachtet werden (z.B. der punktuell genutzte Zweitwohnsitz kann nicht über den Verbrauch erfasst werden, da die Verbrauchsdaten völlig unzureichend für eine Bewertung sind!)

Wenn jedoch die Nutzung der 'Theoretischen Nutzung' entspricht, die Leerstandszeiten den normalen Urlaubsabwesenheiten entsprechen und die zur Beheizung und zur Warmwasserbereitung verwendeten Brennstoffe lückenlos erfasst sind, ist der Verbrauchsausweis eine für den Verkäufer/Vermieter kostengünstige Möglichkeit den gesetzlichen Anforderungen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Einschränkungen für ältere Gebäude an einen Energieausweis gerecht zu werden.

"Wo man ihm ein Rätsel schenkt, steht der Ingenieur und denkt"

(C) Dipl.-Ing. (FH) Rouven JASCHKE | Beratender Ingenieur [2005-2019]