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JASCHKE | Energieberatung im Bestand (Wohn- & Nichtwohngebäude)

 

Pos. 0.0 # Initialberatung >> 'Kostenfreie Erstberatung'

Die Energieberatung ist für einige obligatorisch im Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgeschrieben! Bei Kauf eines Ein-/Zweifamilienwohnhauses schreibt der § 48 GEG diese Energieberatung verpflichten vor und bei einer angedachten umfänglichen Sanierung des Gebäudes (Ein-/Zweifamilienwohnhauses) sieht der § 80 GEG diese Energieberatung verpflichtend vor. Diese Beratung bietet wir kostenfrei an!

In diesem Termin vor Ort können die wichtigsten Fragen vorab geklärt werden! Auf Basis dieser Erstberatung erhalten unsere Kunden dann auch ein für das Objekt angepasstes Angebot zur weiteren fachkundigen Beratung im Bereich des energetischen Sanierens!

Pos. 0.2a # BAFA 'Vor-Ort-Beratung' | 'I-SFP (Individueller Sanierungsfahrplan)'

 

ACHTUNG: Die BAFA 'Vor-Ort-Beratung' bzw. der BAFA I-SFP' werden häufig nachgefragt, da diese Beratungsleistungen staatlich hoch subventioniert werden (Zuschuss bis zu 80% möglich!) Aber diese Beratungen unterliegen auch den jeweiligen Richtlinien der BAFA und fallen daher sehr umfangreich aus! Daher ist die 'Kostenfreie Erstberatung' um so wichtiger, wenn ein 'Ingenieurmäßiges Sanierungskonzept' zum Gebäude zielgerichtet nur die tatsächlich gewünschten bzw. möglichen Sanierungskomponenten darstellt, ist dies oft kostengünstiger als eine vollständige Energieberatung ('Vor-Ort-Beratung' oder 'I-SFP') nach BAFA-Kriterien!  Die Bezeichnung 'INDIVIDUELL' für einen Beratungsbericht zu verwenden, der in Inhalt und Aufbau sich an strikte Vorgaben halten muss ist irritierend, bei vielen sanierungswürdigen Gebäuden, ist ein vollumfänglicher Bericht (Arbeitsaufwand beim Energieberater ca. 20-30 Stunden (!)) nicht zielführend, wenn z.B. bereits im Erstgespräch klar wird, was überhaupt technisch und auch finanziell am Gebäude getan werden kann, ist eine zielgerichtete Beratung (Ingenieurmäßiges Sanierungskonzept mit einem Arbeitsaufwand bei Energieberater von 4-6 Stunden (!)) zielführender! Da nun leider einige Fördermittelprogramme Bezug nehmen auf diesen 'Individuellen Sanierungsfahrplan', müssen sanierungswillige Bauherren mit deutlich längeren Zeiten in der Projektvorbereitung rechnen! (z.B. beträgt bei uns die Bearbeitungsdauer für eine 'Vor-Ort-Beratung' oder einen 'I-SFP' ca. 12-16 Wochen = vorher kann nicht mit den Arbeiten am Haus begonnen werden!)

"Eine Energieberatung soll Ihnen als Immobilienbesitzer einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz ihres Wohngebäudes verbessern können. Durch eine energetische Sanierung können in aller Regel Energie und Treibhausgase eingespart werden. Eine Energieberatung für Wohngebäude wird deshalb vom Bund gefördert."

Im Rahmen einer Energieberatung für Wohngebäude zeigt Ihnen ein Energieberater, wie Sie Energie sparen können. Der Energieberater ermittelt vor Ort den energetischen Zustand Ihres Wohngebäudes. Auf dieser Grundlage erstellt er für Sie ein passendes Sanierungskonzept. Er schlägt Ihnen also vor, wie Sie Ihr Wohngebäude modernisieren können, um den Energiebedarf zu senken. Der Energieberater weist auch darauf hin, welche Fördermittel Sie beantragen können. Die Ergebnisse fasst er in einem schriftlichen Energieberatungsbericht zusammen, den er Ihnen aushändigt und in einem Abschlussgespräch erläutert.

Der Zuschuss wird an den Energieberater gezahlt. Dieser ist aber verpflichtet, Ihnen ein um den Zuschuss ermäßigtes Beratungshonorar in Rechnung zu stellen.

Sie haben die Wahl, ob der Energieberater entweder

  • die Gesamtsanierung in einem Zuge zu einem KfW-Effizienzhaus darstellt oder

  • aufzeigt, wie das Gebäude Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen umfassend energetisch saniert und der Primärenergiebedarf so weit wie möglich gesenkt werden kann.

Ihre persönlichen Verhältnisse oder Wünsche können bei einer Energieberatung in bestimmtem Umfang berücksichtigt werden. So haben Sie die Wahl zwischen zwei Beratungsalternativen.

Planen Sie, Ihre Immobilie zeitlich gestreckt zu modernisieren, etwa weil Ihre finanziellen Möglichkeiten dies erfordern? Dann zeigt Ihnen der Energieberater, wie sich Ihr Wohngebäude Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen umfassend sanieren lässt.

Wollen Sie dagegen möglichst bald in einem Haus mit einem hohen, und damit zeitgemäßen, energetischen Niveau wohnen? Dann kommt für Sie eine Gesamtsanierung in einem Zuge in Betracht, an deren Ende ein KfW-Effizienzhaus steht. Der Energieberater wird auf Ihren Wunsch hin ein entsprechendes energetisches Sanierungskonzept erstellen.

Gleichgültig aber, für welche Variante Sie sich bei einer Energieberatung entscheiden: Sie sollten den Energieberater bitten, Ihnen die Maßnahmen zur energetischen Sanierung Ihres Wohngebäudes in Form eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) darzustellen. Der iSFP ist ein neu entwickeltes Beratungsinstrument und präsentiert Ihnen die empfohlenen Sanierungsmaßnahmen übersichtlich und mit besonderer Anschaulichkeit. Design und Struktur des iSFP sind dabei standardisiert. Zur Veranschaulichung wird überdies das Mittel der farblichen Visualisierung gezielt eingesetzt: Dadurch wird es Ihnen einerseits leicht gemacht, sich ein Bild vom energetischen Ausgangszustand des Wohngebäudes zu machen. Andererseits können Sie sich besser vorstellen, wie sich die Energieeffizienz des Gebäudes bei Umsetzung der einzelnen Sanierungsvorschläge schrittweise verbessert.

Nicht zu verwechseln ist eine vom Bund geförderte Energieberatung mit der Ausstellung eines Gebäudeenergieausweises. Als Grundlage für Sanierungsentscheidungen ist ein Gebäudeenergieausweis deutlich weniger geeignet als ein iSFP, dessen Informationsgehalt erheblich höher zu veranschlagen ist.

weitere Informationen unter http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieberatung

Pos. 1.2 # Bedarfsberechnung inkl. Fördermittelberatung

Die Grundleistungen bei der Bedarfsberechnung nach GEG (DIN 4108 bzw. DIN 18599) umfassen viele kleine Teilleistungen, die in den Leistungsphasen 1-7 der Architekturplanung erbracht werden, meist wir das Leistungspaket jedoch gebündelt in der Leistungsphase 3 abgerufen (Sinnvollster Moment zur Einarbeitung der bauphysikalischen Anforderungen in Kombination mit den Fördermittelkriterien)! [vgl. Leistungsbild 'Wärmeschutz & Energiebilanzierung' (vgl. HOAI2021 Anlage 1 zu §3 Absatz 1 Nr. 1.2)]

1. Grundlagenermittlung

a) Klären der Aufgabenstellung

b) Festlegen der Grundlagen, Vorgaben und Ziele

2. Mitwirken bei der Vorplanung

a) Analyse der Grundlagen

b) Klären der wesentlichen Zusammenhänge von Gebäuden und technischen Anlagen einschließlich Betrachtung von Alternativen

c) Vordimensionieren der relevanten Bauteile des Gebäudes

d) Mitwirken beim Abstimmen der fachspezifischen Planungskonzepte der Objektplanung und der Fachplanungen

e) Erstellen eines Gesamtkonzeptes in Abstimmung mit der Objektplanung und den Fachplanungen

f) Erstellen von Rechenmodellen, Auflisten der wesentlichen Kennwerte als Arbeitsgrundlage für Objektplanung und Fachplanungen

g) Mitwirken beim Klären von Vorgaben für Fördermaßnahmen und bei deren Umsetzung (integrierte Zusatzleistung)

3. Mitwirken bei der Entwurfsplanung

a) Fortschreiben der Rechenmodelle und der wesentlichen Kennwerte für das Gebäude

b) Mitwirken beim Fortschreiben der Planungskonzepte der Objektplanung und Fachplanung bis zum vollständigen Entwurf

c) Bemessen der Bauteile des Gebäudes

d) Erarbeiten von Übersichtsplänen und des Erläuterungsberichtes mit Vorgaben, Grundlagen und Auslegungsdaten

4. Mitwirken bei der Genehmigungsplanung

a) Mitwirken beim Aufstellen der Genehmigungsplanung und bei Vorgesprächen mit Behörden

b) Aufstellen der förmlichen Nachweise

c) Vervollständigen und Anpassen der Unterlagen

5. Mitwirkung bei der Ausführungsplanung

a) Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen

b) Mitwirken bei der Ausführungsplanung durch ergänzende Angaben für die Objektplanung und Fachplanungen

6. Mitwirken bei der Vorbereitung der Vergabe

a) Beiträge zu Ausschreibungsunterlagen

7. Mitwirkung bei der Vergabe

a) Mitwirken beim Prüfen und Bewerten der Angebote auf Erfüllung der Anforderungen

Pos. 2.2 # Bestätigung zum Antrag (BzA) für Fördermittel des Bundes

Ausstellung der Antragsbestätigung zum Antrag (BzA) für die Fördermittel des Bundes > BEG EM (Einzelmaßnahmen) bzw. BEG WG (Effiziente Wohngebäude), BEG NWG (Effiziente Nichtwohngebäude)

Pos. 3.2 # Baubegleitung durch den Sachverständigen gemäß der Fördermittelrichtlinien

Stichprobenartige Kontrolle der Bauausführung zur Sicherstellung der geforderten Bauteilaufbauten und der notwendigen Gebäudetechnik, wie im Fördermittelantrag unter Pos. 2.2 beantragt!

Pos. 4.2 # Bestätigung nach Durchführung (BnD) für Fördermittel des Bundes

Ausstellung der Bestätigung nach Durchführung (BnD) für die unter Pos. 2.2 beantragten Fördermittel mit der dazugehörenden Rechnungsprüfung hinsichtlich der geforderten Bauteilqualitäten, Überprüfung der Vollständigkeit der Unternehmererklärungen und des ausgeführten 'Hydraulischen Abgleichs'!

Pos. 5.2 # Ausstellung des Energieausweises bzw. der Energieausweise

Ausstellung des Energieausweises für Wohn- oder Nichtwohngebäude bzw. der Energieausweise für gemischt genutzte Gebäude auf Basis der Bedarfsberechnung aus  Pos. 0.2/1.2 (Achtung: Die Energieausweise müssen zentral registriert werden beim DIBt, für diese Registrierung fällt eine Registrierungsgebühr an, die wir als Auslagenerstattung in Rechnung stellen müssen!)

 

Pos. 6.2 # Ergänzende Zusatzleistungen (Abrechnung nur Stundenaufwand möglich)

Ergänzende Leistungen zu Pos. 0.0; Pos. 0.2; Pos. 1.2; Pos. 2.2; Pos. 3.2; Pos. 4.2 und Pos. 5.2

  • Abänderungen in den Nachweisen auf Grund von Planungsänderungen, müssen ggf. in die Bedarfsberechnung eingepflegt werden! 

  • Erneute Ausstellungen von BzA-Nummern, aufgrund eines gewünschten Wechsels der Fördermittelprogramme (Änderung der 'Effizienzhausklasse'), z.B. durch eine nicht der Planung entsprechenden Ausführung!

  • Mitwirken bei der Ausarbeitung von Auslobungen und bei Vorprüfungen für Wettbewerbe

  • Bestandsaufnahme bestehender Gebäude, Ermitteln und Bewerten von Kennwerten

  • Schadensanalyse bestehender Gebäude

>> Schadensanalysen, wie z.B. Schimmelbegutachtungen lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

  • Mitwirken bei Vorgaben für Zertifizierungen

  • Mitwirken beim Klären von Vorgaben für Fördermaßnahmen und bei deren Umsetzung (sofern nicht unter Pos. 1 beauftragt!)

  • Mitwirken an Projekt-, Käufer- oder Mieterbaubeschreibungen

  • Erstellen eines fachübergreifenden Bauteilkatalogs

  • Rechnerische Nachweise für Wärmebrücken

  • Simulationen zur Prognose des Verhaltens von Bauteilen, Räumen, Gebäuden und Freiräumen

>> Simulationsberechnungen lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

  • Mitwirken bei Vorkontrollen in Zertifizierungsprozessen

  • Mitwirken beim Einholen von Zustimmungen im Einzelfall

  • Mitwirken beim Prüfen und Anerkennen der Montage- und Werkstattplanung der ausführenden Unternehmen auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung

  • Prüfen von Nebenangeboten (LPH 7)

  • Mitwirken bei der Baustellenkontrolle (LPH 8 > sofern nicht unter Pos. 3 beauftragt!)

  • Messtechnisches Überprüfen der Qualität der Bauausführung und von Bauteil- oder Raumeigenschaften (LPH 8/9)

>> Überprüfungen der Ausführung wie z.B. die 'Blower-Door-Messung' lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

  • Mitwirken bei Audits in Zertifizierungsprozessen

  • Nachweise nach EWärmeG BW (Nachweis der ersatzweisen Erfüllung des EWärmeG BW)

  • Mitwirkung bei Bewerbungen für Auszeichnungen (z.B. KFW-Award)