JASCHKE | Gutachten zum Gebäudezustand

Die Berufsbezeichnung 'Gutachter' oder 'Sachverständiger' ist immer auch zu hinterfragen, es ist objektiv schwierig für die jeweils individuelle Fragestellung, die einem Gutachten zu Grunde liegt den einen richtigen Ansprechpartner zu finden. Es ist in diesem Themenfeld auch nicht hilfreich, dass die Berufsbezeichnungen nicht wirklich eindeutig geschützt sind.

Im Leistungsbereich 'Untersuchungen (Gutachten)' erbringe ich nur Leistungen, denen ich mit meiner Expertise einen echten Mehrwert verschaffen kann. Durch die umfassende und vielschichtige Ausbildung bin ich spezialisiert auf bautechnische konstruktive Fragestellungen bei Bestandsgebäuden.

Diese speziellen Kenntnisse sind in 3 Bereichen ein echter Mehrwert für die Bauherr:innen:

Pos. 0.5 # Gutachten zum Gebäudezustand (EK)

Der Gebäudezustand spielt beim Immobilieneinkauf für potenzielle Käufer eine zunehmende Rolle, nach Feststellung von bautechnischen Zuständen kann das notwendige Budget für die anstehenden Baumaßnahmen besser kalkuliert werden. Bei der Erfassung vom gebäudezustand gehen wir hierbei auf die Schäden an der Bausubstanz ein, also auf die anstehenden Kosten, die in jedem Fall bei einer zukunftsorientierten Nutzung der Immobilie sowieso anfallen.

 

Bei gewünschten Änderungen am Grundriss oder der allgemeinen Modernisierung der Innenräume ist ggf. eine Kostenschätzung (Pos. 0.4) zu allen angedachten Maßnahmen sinnvoll!

 

Sollte im Zuge der Umbaumaßnahmen auch die energetische Qualität des Gebäudes verbessert werden, wäre hier zusätlich eine Sanierungskonzept (Pos. 0.2) vorzusehen, so dass nicht nur die bauphysikalischen Notwendigkeiten berücksichtigt werden können, sondern auch die möglichen Zuschüsse voll ausgeschöpft werden können!

Honorarhinweis >> Für Immobilienkäufer von EFH/ZFH bieten wir hier Kurzgutachten an, was auf die erforderlichen Mindestmaßnahmen eingeht. Dieses kurzgutachten inkl. der notwendigen 'Vor-Ort-Begehung' bieten wir für EFH/ZFH zum Pauschalhonorar von ab 599,00 € (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer)an. Alle  anderen Gutachten zum gebäudezustand können wir nur im Stundenaufwand erstellen, da sich leider der Gesamtaufwand nicht immer gleich deutlich abzeichnet!

Pos. 4.5 # (Mängel-)Gutachten

Leider sind am Bauprozess auch nur Menschen beteiligt, so dass nicht immer alles planmäßig verläuft. Wenn mal etwas nicht so aussieht wie gewünscht oder etwas nicht den gewünschten Zweck erfüllt könnte es sich um einen Mangel handeln, allerdings muss man hier immer mit dem Fachwissen an die Sache herangehen, den nicht jeder scheinbare Mangel, den man als Bauherr als Mangel wahrnimmt, ist auch im rechtlichen Sinne als Mangel anzumahnen.

Ein echter Mangel muss natürlich durch den Verursacher beseitigt werden, soweit dies technisch möglich ist und der 'Verursacher' auch wirtschaftlich noch zur Mängelbeseitigung in der Lage ist.

Oft findet man im Gespräch mit den Handwerkern Lösungen zu solchen Problemen, es ist manchmal eine Kompromisslösung, aber am Ende sollten alle beteilgten PArteien mit einem guten Gefühl auseinandergehen.

Aus der langjährigen Erfahrung sollte der Rechtsweg wenn immer möglich umgangen werden, im Rechtsstreit dauert eine Mängelbeseitigung sehr lange, da während des offen Streits am Gebäude meist nicht geändert werden darf. Rechtsstreitigkeiten im Baubereich dauern oft Jahre (3-7 Jahre sind keine Seltenheit!).

Honorarhinweis >> Alle  (Mängel-)Gutachten können wir nur im Stundenaufwand erstellen, da sich leider der Gesamtaufwand nicht immer gleich deutlich abzeichnet!

Pos. 7.5 # Schadensgutachten [Gutachten zu notwendigen "Instandhaltungen & Instandsetzungen"]

Bei bestehenden Immobilien kommt es je nach gebäudealter zu Ermüdungserscheinungen der Bausubstanz (Undichtigkeiten an Dach, Fassade und Fenster/Türen), oder es tauchen nach 5-7 Jahren erste verdeckte Baumängel auf, die zu Schadensbildern in den Innenräumen führen (Feuchte Keller, Schimmelbildungen, etc.) aber natürlich kommt es auch zu CShäden an Gebäuden durch 'Fehlnutzung' (Schimmelbildung, etc.). Bei allen 'Schäden' an bestehenden Gebäuden ist es notwendig, dass sachgerecht die Ursache behoben wird und erst dann der eingentliche Schaden optisch beseitigt wird.

Honorarhinweis >> Alle  Schadensgutachten können wir nur im Stundenaufwand erstellen, da sich leider der Gesamtaufwand nicht immer gleich deutlich abzeichnet!

Pos. SB # Statusbericht

Durch die aktuell anhaltenden Komplikationen in der Baubranche kommt es zu zeitlichen Verzögerungen, auf die die beratenden und planenden Projektbeteiligten nur wenig Einfluss nehmen können. (siehe untenstehende Stellungnahme)

Honorarhinweis >> Die Erstellung von monatlichen Statusberichten ist zu einem Pauschalhonorar von 239,00 €/Monat (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) möglich.

Stellungnahme zur aktuellen Situation in der Baubranche

Viele wundern sich, weil nichts vorangeht, und lassen dann ihren Frust über die Situation an denen aus, die nun seit vielen Monaten am Limit arbeiten, um die Situation einigermaßen in den Griff zu bekommen.

 

1. Wir haben nun seit Jahren einen extremen Personalmangel in einigen notwendigen Gewerken (z.B. Heizung/Sanitär), dieser Fachkräftemangel führt zu langen Vorlaufzeiten in der Projektvorbereitung, da man als ausschreibender Planer erstmal einen qualifizierten Fachbetrieb finden muss, der gewillt ist in absehbarer Zeit ein Angebot zu erstellen und dann auch personell in der Lage ist die geforderten Arbeiten zu erbringen.

 

2. ‚Corona‘ hat seit dem Ausbruch im Frühjahr 2020 für viele terminlichen Komplikationen auf Baustellen gesorgt, den jeder Infektionsfall oder Verdachtsfall führte zu angewiesenen Quarantänen, die sich nicht nur auf das jeweilig akut betroffene Gewerk bezogen haben, sondern immer den ganzen Terminplan mit allen Beteiligten (Bei einer normalen Sanierung eines Einfamilienwohnhauses sind bis zu 20 Firmen beteiligt!), die dann alle neu koordiniert werden mussten. Diesen ‚Termin-Flipper‘ haben wir bei einigen Baustellen nicht nur einmal durchgemacht, sondern mehrfach – in extremen Fällen führte dies zu Verdoppelungen der eigentlich angedachten Bauzeit mit allen damit verbundenen Mehrkosten.

 

3. Eine Begleiterscheinung von ‚Corona‘ waren die teilweise gestörten Lieferketten, was sich auch auf die Verfügbarkeit von dringend benötigten Bauteilen auf dem Bau bemerkbar gemacht hat. Lieferzeiten von sonst innerhalb von 3-4 Wochen verfügbaren Lagerwaren konnten nie vorausgesagt werden, sondern es waren immer Überraschungen dabei, so dass manches Material erst nach 28-32 Wochen nach Bestellung auf den Baustellen aufgetaucht ist! (Aktuelles Beispiel: Lieferzeit für ‚intelligente Steckdosen‘ bis zu 8 Monaten!)

 

4. Zu all den Schwierigkeiten kamen ab dem 24.02.2022 noch die Unwägbarkeiten des Krieges hinzu, durch die sich dadurch verschärfenden Lieferengpässe und die nahezu unkalkulierbaren Energiekosten sehen sich viele Firmen aktuell nicht in der Lage ein verbindliches Angebot abzugeben. Die Angebote beinhalten immer eine Klausel, die es möglich macht, die Preissteigerungen bei Material, Logistik und Energie an die Auftraggeber weiterzugeben.

 

5. In diesem Spannungsfeld ist die Politik verständlicherweise zum Handeln gezwungen, neben den hier sowieso anstehenden Neuausrichtungen der Gesetzgebung hinsichtlich des Klimaschutzes, werden akut die Richtlinien im Bereich der Fördermittel fortlaufend weiterentwickelt und die Zinsen für subventionierte Förderdarlehen werden nahezu täglich angepasst. Diese Änderungen führen zu erhöhtem zeitlichem Aufwand bei den planenden Fachkräften, da jede Änderung Auswirkungen (laufende Aktualität der Beratungsgrundlagen, Software-Updates, usw.) auf das tägliche Arbeiten hat.

 

Die Änderungen in der Gesetzgebung und der Fördermittellandschaft haben auch grundlegende Auswirkungen auf unsere Arbeit, so müssen wir uns für die anstehenden Herausforderungen aus-, weiter- und fortbilden! Allein dieses Jahr habe ich ca. 25 Arbeitstage, die ich für diese Aus-, Weiter- und Fortbildungen einplanen muss – die Bildungsträger nehmen hier keine Rücksicht auf meinen individuellen Terminplan, sondern ich muss mich nach dem Bildungsangebot richten!

 

Mit diesen von unserer Seite nicht zu beeinflussenden Rahmenbedingungen sind wir nun seit vielen Monaten konfrontiert, viele Projekte, die sich in der Bauphase verzögern treffen auf Projekte in der Bauvorbereitung (Planung & Ausschreibung). Auch wenn wir so viel Arbeiten wie es unsere eigene Kraft zulässt, können wir noch nicht zaubern. Wenn von staatlichen Stellen (Ämtern), den Fördermittelgebern und den finanzierenden Banken eine Reaktionszeit von mehreren Wochen besteht (z.B. wurde eine einfache Rückfrage an ein Bauamt erst nach 6 Monaten verbindlich beantwortet – wegen fehlendem Personal!). Wir alle 6-8 Wochen die laufenden Projekte auf der Wiedervorlage haben, um bei den ausbleibenden Angeboten bei den Handwerksbetrieben nachzuhaken, ist es uns nicht möglich zu ‚Terminen‘ oder ‚Kosten‘ aktuell verbindliche Zusagen zu treffen.

Es bleibt bei der grundsätzlichen Aussage: ‚Es ist dann fertig, wenn es fertig ist!‘ und wenn es fertig ist, liegt es im Grundgedanken jedes Auftrags, dass die Auftraggeber es dann auch schnellstmöglich erhalten und mit dem fertiggestellten Auftrag auch von mir eine Rechnung erhalten.

Da ich mich gerne auf die anstehenden Aufgaben konzentriere, und meine Zeit auch endlich ist, ist es mir in der aktuellen Lage nicht möglich alle Kunden immer individuell auf dem Laufenden zu halten, bzw. Kunden für derartige Leistungen (Telefonate) kein Honorar bezahlen möchten und ich aber wie jeder Mensch arbeite, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Um mir mehr produktive Zeit zu lassen, in der ich mich um die Probleme meiner Auftraggeber kümmern kann, wäre es daher auch hilfreich im Sinne aller Kunden, auf mehrfaches Rückfragen oder gar penetrantes Drängeln zu verzichten, das führt nur dazu, dass alles noch länger dauert!

Pos. EV # Eigentümerversammlung

Sollte es notwendig sein zum besseren Verständnis von Gutachten stellungnahmen oder Angeboten, dass der Büroinhaber dies während einer Eignetümerversammlung (WEG), Verwaltungsbeiratssitzung (WEG) oder Mitgliederversammlung (e.V./e.G.) erläutert, kann dies in terminlicher Absprache erfolgen.

Honorarhinweis >> Die Teinahme ist zu einem Pauschalhonorar von 199,00 €/Termin (netto, zzgl. Nebenkosten, zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) möglich. >>> Download: "Beauftragung EV (Eigentümerversamlung)"

01.07.2005

gez. Rouven Jaschke

(letzte Änderung 13.10.2022)

 
 
 
 
 
 

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