JASCHKE | ENERGIEBERATUNG

Die 'Energieberatung' als Leistungsbezeichnung ist ein sehr dehnbarer Begriff, die Berufsbezeichnung 'Energieberater' ist hierbei auch in keinerlei Form geschützt und so kann sich nahezu jeder als freier 'Energieberater' bezeichnen, egal in welchem Bereich der 'Energie' hier eine Beratung erfolgt, und leider erfolgt diese Beratung auch nicht immer ganz frei von weiteren Lieferinteressen, so berät der eine in Sachen Stromversorgung/Stromanbieter, bekommt dann aber beim Wechsel eine Provisionszahlung des neuen Versorgers.

Als Bauingenieur führen wir eine ingenieurmäßige Beratung durch, die wir unabhängig von weiteren Leistungs- oder Lieferinteressen im Sinne einer bestmöglichen Lösung für die Bauherrschaft bzw. den Immobilieneigentümer erbringen. Durch Fort- und Weiterbildung ergeben sich hier dann auch differenzierte Berufsbezeichnungen:

  • Fachingenieur für Energieeffizienz - ' Energetische Bewertung von Gebäuden'

  • Fachingenieur für Bauphysik - 'Thermische Bauphysik'

  • Fachingenieur für 'Bauen im Bestand' - 'Energetische Modernisierung'

  • Sachverständiger für Energieberatung

  • Sachverständiger für Energieeffizienz (GEG)

  • Sachverständiger für 'Fördermittel des Bundes (BEG)'

  • .. Aus-/Weiterbildung im Bereich Nachhaltigkeit läuft 2022/2023!

  • Energieausweisaussteller für Wohn- und Nichtwohngebäude (GEG bzw. LBO BW)

  • Energieberater für 'Photovoltaiknutzung im Gebäude'

  • BAFA 'Vor-Ort-Berater (iSFP)'

  • BAFA 'Energieauditor (EDL-G/DIN 16247-1)'

Auf Basis dieser grundlegenden Ausbildung mit den diversen Weiterbildungen biete ich Beratungen in folgenden Schwerpunkte an:

Energieberatung WG ["Energieeffizienz + Nachhaltigkeit" bei Sanierung im Bestand]

Energieplanung WG+NWG ["Energieeffizienz + Nachhaltigkeit" bei Neubauvorhaben]

Energieausweise im Bestand WG+NWG für 'Verkauf/Vermietung'

Energieaudit NWG (EDL-G/DIN16247-1)

Energieberatung NWG (DIN 16247/DIN 18599/Contracting) 

Integrale Architektur WG+NWG ["Architektur + Energieeffizienz + Nachhaltigkeit" bei Naubauvorhaben]

Bauen im Bestand WG+NWG ["Architektur + Energieeffizienz + Nachhaltigkeit" bei Sanierung im Bestand]

Die Beratungen im Bereich Energieberatung können von uns für Wohn- & Nichtwohngebäuden (WG/NWG) erbracht werden, jedoch sind wir spezialisiert auf Wohngebäude. Wir beraten hierbei den privaten Bauherren vom Einfamilienwohnhaus (EFH) bis hin zur Wohneigentümergemeinschaft (WEG) oder Bauträger mit mehr als 100 Wohneinheiten (WE).

Pos. 0.0 # Initialberatung >> 'Kostenfreie Erstberatung'

Die Energieberatung ist für einige obligatorisch im Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgeschrieben! Bei Kauf eines Ein-/Zweifamilienwohnhauses schreibt der § 48 GEG diese Energieberatung verpflichten vor und bei einer angedachten umfänglichen Sanierung des Gebäudes (Ein-/Zweifamilienwohnhauses) sieht der § 80 GEG diese Energieberatung verpflichtend vor. Diese Erstberatung bietet wir kostenfrei an!

In diesem Termin vor Ort können die wichtigsten Fragen vorab geklärt werden! Auf Basis dieser Erstberatung erhalten unsere Kunden dann auch ein für das Objekt angepasstes Angebot zur weiteren fachkundigen Beratung im Bereich des energetischen Sanierens!

Pos. 0.2 # BAFA 'Vor-Ort-Beratung (iSFP (Individueller Sanierungsfahrplan))'

 

ACHTUNG: Die BAFA 'Vor-Ort-Beratung' bzw. der 'BAFA iSFP' werden häufig nachgefragt, da diese Beratungsleistungen staatlich hoch subventioniert werden (Zuschuss bis zu 80% möglich!) Aber diese Beratungen unterliegen auch den jeweiligen Richtlinien der BAFA und fallen daher sehr umfangreich aus! Daher ist die 'Kostenfreie Erstberatung' um so wichtiger, wenn ein 'Ingenieurmäßiges Sanierungskonzept' zum Gebäude zielgerichtet nur die tatsächlich gewünschten bzw. möglichen Sanierungskomponenten darstellt, ist dies oft kostengünstiger als eine vollständige Energieberatung ('Vor-Ort-Beratung' oder 'I-SFP') nach BAFA-Kriterien!  Die Bezeichnung 'Individuell' für einen Beratungsbericht zu verwenden, der in Inhalt und Aufbau sich an strikte Vorgaben halten muss ist irritierend, bei vielen sanierungswürdigen Gebäuden, ist ein vollumfänglicher Bericht (Arbeitsaufwand beim Energieberater ca. 20-30 Stunden (!)) nicht zielführend, wenn z.B. bereits im Erstgespräch klar wird, was überhaupt technisch und auch finanziell am Gebäude getan werden kann, ist eine zielgerichtete Beratung (Ingenieurmäßiges Sanierungskonzept mit einem Arbeitsaufwand bei Energieberater von 4-6 Stunden (!)) zielführender! Da nun leider einige Fördermittelprogramme Bezug nehmen auf diesen 'Individuellen Sanierungsfahrplan', müssen sanierungswillige Bauherren mit deutlich längeren Zeiten in der Projektvorbereitung rechnen! (z.B. beträgt bei uns die Bearbeitungsdauer für eine 'Vor-Ort-Beratung' oder einen 'iSFP' ca. 12-16 Wochen" = vorher kann nicht mit den Arbeiten am Haus begonnen werden!)

"Eine Energieberatung soll Ihnen als Immobilienbesitzer einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz ihres Wohngebäudes verbessern können. Durch eine energetische Sanierung können in aller Regel Energie und Treibhausgase eingespart werden. Eine Energieberatung für Wohngebäude wird deshalb vom Bund gefördert."

Im Rahmen einer Energieberatung für Wohngebäude zeigt Ihnen ein Energieberater, wie Sie Energie sparen können. Der Energieberater ermittelt vor Ort den energetischen Zustand Ihres Wohngebäudes. Auf dieser Grundlage erstellt er für Sie ein passendes Sanierungskonzept. Er schlägt Ihnen also vor, wie Sie Ihr Wohngebäude modernisieren können, um den Energiebedarf zu senken. Der Energieberater weist auch darauf hin, welche Fördermittel Sie beantragen können. Die Ergebnisse fasst er in einem schriftlichen Energieberatungsbericht zusammen, den er Ihnen aushändigt und in einem Abschlussgespräch erläutert.

Der Zuschuss in Höhe von 80 % wird direkt an den Energieberater gezahlt. Dieser ist aber verpflichtet, Ihnen ein um den Zuschuss ermäßigtes Beratungshonorar in Rechnung zu stellen, daher bezahlen Sie nur den Eigenanteil!

Sie haben die Wahl, ob der Energieberater entweder

  • die Gesamtsanierung in einem Zuge zu einem KfW-Effizienzhaus darstellt oder

  • aufzeigt, wie das Gebäude Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen umfassend energetisch saniert und der Primärenergiebedarf so weit wie möglich gesenkt werden kann.

Ihre persönlichen Verhältnisse oder Wünsche können bei einer Energieberatung in bestimmtem Umfang berücksichtigt werden. So haben Sie die Wahl zwischen zwei Beratungsalternativen.

Planen Sie, Ihre Immobilie zeitlich gestreckt zu modernisieren, etwa weil Ihre finanziellen Möglichkeiten dies erfordern? Dann zeigt Ihnen der Energieberater, wie sich Ihr Wohngebäude Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen umfassend sanieren lässt.

 

Wollen Sie dagegen möglichst bald in einem Haus mit einem hohen, und damit zeitgemäßen, energetischen Niveau wohnen? Dann kommt für Sie eine Gesamtsanierung in einem Zuge in Betracht, an deren Ende ein KfW-Effizienzhaus steht. Der Energieberater wird auf Ihren Wunsch hin ein entsprechendes energetisches Sanierungskonzept erstellen.

Gleichgültig aber, für welche Variante Sie sich bei einer Energieberatung entscheiden: Sie sollten den Energieberater bitten, Ihnen die Maßnahmen zur energetischen Sanierung Ihres Wohngebäudes in Form eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) darzustellen. Der iSFP ist ein neu entwickeltes Beratungsinstrument und präsentiert Ihnen die empfohlenen Sanierungsmaßnahmen übersichtlich und mit besonderer Anschaulichkeit. Design und Struktur des iSFP sind dabei standardisiert. Zur Veranschaulichung wird überdies das Mittel der farblichen Visualisierung gezielt eingesetzt: Dadurch wird es Ihnen einerseits leicht gemacht, sich ein Bild vom energetischen Ausgangszustand des Wohngebäudes zu machen. Andererseits können Sie sich besser vorstellen, wie sich die Energieeffizienz des Gebäudes bei Umsetzung der einzelnen Sanierungsvorschläge schrittweise verbessert.

Nicht zu verwechseln ist eine vom Bund geförderte Energieberatung mit der Ausstellung eines Gebäudeenergieausweises. Als Grundlage für Sanierungsentscheidungen ist ein Gebäudeenergieausweis deutlich weniger geeignet als ein iSFP, dessen Informationsgehalt erheblich höher zu veranschlagen ist.

weitere Informationen unter http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieberatung

Pos. 7.2a # Energieausweise im  Bestand für 'Verkauf/Vermietung'

Die Grundleistungen bei der Bedarfsberechnung im Bestand nach GEG (DIN 4108 bzw. DIN 18599

a) Analyse der Grundlagen

b) Klären der wesentlichen Zusammenhänge von Gebäuden und technischen Anlagen

c) Erstellen von Rechenmodellen, Auflisten der wesentlichen Kennwerte für das bestehende Gebäude

c) Bemessen der Bauteile des Gebäudes

e) Modernisierungsempfehlungen

f) Ausstellung des Energieausweises für Wohngebäude auf Basis der Bedarfsberechnung (Achtung: Die Energieausweise müssen zentral registriert werden beim DIBt, für diese Registrierung fällt eine Registrierungsgebühr an, die wir als Auslagenerstattung in Rechnung stellen müssen!)

ACHTUNG: Speziell für Wohneigentümergemeinschaften ist es sinnvoll, der der alle 10 Jahre anstehenden Erneuerung des Energieausweises evtl. hier im Zuge der Verlängerung eine umfassendere Betrachtung des Gebäudes zu beauftragen! da aus Erfahrung alle Eigentümergemeinschaften nicht immer die Differenz zwischen den tatsächlich anstehenden Instandhaltungs-/Instandsetzungskosten und den tatsächlich angesparten Rücklagen vor Augen haben!

Daher empfehlen wir hier eine konkrete Anfrage an uns, ob nicht eins der Kombi-Angebote für die WEG sinnvoller wäre:

Als Eigentümergemeinschaft, muss man hier auch immer bedenken, dass es eine zeitliche Verzögerung durch die notwendigen Beschlussfassungen der Eigentümerversammlungen gibt! Diese Kombinationen ergeben einen Investitionsplan für die nächsten 10 Jahre, so dass hier durch die Verwaltung entsprechend auch die Rücklagen gebildet werden können, ohne dass es zu massiven Sonderumlagen kommen muss! (Bei Hinzunahme des Sanierungsplans, ist ein Teil des anfallenden Honorars förderfähig!)