INTEGRALE ARCHITEKTUR

.. ein ganzheitlicher Ansatz in der Immobilienentwicklung .. vielleicht auch Ihr individueller Weg zum NearlyZeroEnergieBuilding, wir beraten Sie gerne mit unserem integralen Planungsansatz bei der Erfüllung von Immobilienträumen bei neu errichteten Wohn- und Nichtwohngebäuden!

Hinweis: Die Definition als NearlyZeroEnergieBuilding (NZEB) wählen wir bewusst unabhängig von den sonst gebräuchlichen Gebäudelabels wie 'Passivhaus', 'Effizienzhaus' oder Niedrigenergiehaus!  Alle Labels haben ihre Vor- und Nachteile, aber unser Anspruch ist es - Gebäude gemeinsam mit den späteren Nutzer so weit es nur möglich ist zu optimieren, und das unabhängig von teilweise sehr strikten Vorgaben durch die verwendeten Labels. Für uns steht immer noch der Mensch mit seinen jeweils individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt!

Unser integrale Planungsansatz ist ein Verfahren, das das Gebäude als eine Einheit zu betrachte, einschließlich seiner technischen Ausrüstung, seiner Umgebung und für seine gesamten Lebenszyklus (Planen-Bauen-Nutzen-Umnutzen-Rückbauen). Dies kann aber nur umgesetzt werden, wenn alle an der Planung beteiligten im Projekt interdisziplinär kooperieren und weitreichende Entscheidungen gemeinsam von Anfang an vereinbaren, um dies zu gewährleisten zu können sind wir hier federführend dann der Ansprechpartner für den Bauherren und integrieren die fachlichen Planungen in das mit dem Bauherren entwickelte Gesamtkonzept. Diese BERATUNG hin zum NearlyZeroEnergyBuilding sollte so früh wie nur irgendwie möglich in die Überlegungen zum Traumhaus in Anspruch genommen werden, je früher die vielen Bereiche mit in die Überlegungen integriert werden, um so effizienter ist nachher das Endprodukt im Hinblick auch Kosten, Termine und Qualität!

Der integrale Planungsansatz betont die Iteration des Designs (Architektur) im Frühstadium des Projektes durch die Integration der Konzepte für Energieversorgung und der technischen Gebäudeausstattung werden nicht nach der architektonischen Gestaltung in das Gebäude geplant, sondern sind von Anfang an ein integraler Bestandteil des Gebäudedesigns!

Ein motivierter und entschlossener Ansatz, ein hocheffektives, hocheffizientes und nachhaltiges Gebäude auf die Bedürfnisse der darin lebendende Menschen zu planen, bedarf in vielen Punkten neuer unkonventioneller Denkansätze, eine standardisierte Planung ist hier nicht möglich. Der Weg zum NearlyZeroEnergyBuilding ist nur durch eine individuelle PLANUNG möglich.

Kontinuität der Qualitätssicherung bedarf einer kontinuierliche Überprüfung der Entwurfsziele seitens eines qualifizierten Baumanagements, was alle Aspekte der Planung gleichermaßen berücksichtigt, strukturelle Veränderungen und externe Beeinflussungen über den Verlauf des gesamten Planungs- und Bauprozesses hin und während der Anfangsphase des Gebäudebetriebs im Sinne des Projektziels korrigiert und steuernd eingreift! Das kann nur erfolgen, wenn die BAULEITUNG das Prinzip des NearlyZeroEnergyBuilding selbst verinnerlicht hat.

www.beratung-planung-bauleitung.de | www.integrale-architektur.eu

Die Integration von Spezialisten (Fachplanern für die Spezialgebiete Energieeffizienz, SiGeKo, Projektsteuerung (Kosten-Termine-Qualitäten), Brandschutz, Schallschutz, Tragwerksplanung, ...) erst in einem späteren Stadium der Planung oder  erst im Bauablauf verringern die Chancen das ursprünglich definierte Ziel des Bauherren zu erreichen! Wenn Bauherr  und Planer, oftmals als erster Ansprechpartner der Architekt sich bereits über eine (oft suboptimale) Lösung geeinigt haben.

IMMOBILIENBERATUNG 'LEBEN - ARBEITEN - ERHOLEN'

 

"Die Architektur soll dem Menschen dienen,

der Mensch soll in der Architektur leben,

arbeiten und sich erholen,

nicht von ihr beherrscht werden!"

 

Dies gilt insbesondere auch für die 'Smart Home' - Optionen zur Steigerung der Effizienz des Gebäudes. Jede Immobilie muss entsprechend der Bewohner- oder Nutzerbedürfnisse individuell gestaltet werden, nur so kann sich der Mensch dann darin wohlfühlen. Dies als Gesamtkonzept im sozialen, ökologischen und ökonomischen Kontext zu entwickeln ist die Herausforderung an nachhaltiges Bauen!

PROJEKTENTWICKLUNG 'SUFFIZIENZ ▪ EFFIZIENZ ▪ KONSISTENZ'

Die Projektentwicklung eines 'NearlyZeroEnergieBuilding' nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als die normale architektonische Wunschplanung eines Gebäudes, der Planer muss die tatsächlichen Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner/Nutzer erkennen bzw. die zukünftigen Benutzer kennenlernen.

 

Durch gewollte SUFFIZIENZ (Reduzierung auf das tatsächlich Notwendige = Flächenbedarf, Grundstücksversiegelung, ..) mit der gesteuerten EFFIZIENZ (Bestmöglicher Einsatz der verwendeten Recourcen = Rohstoffe, Energie, Wasser, Wärme, ..) und der bewussten KONSISTENZ (Nachhhaltige Rohstoffverwendung = Recyclingfähigkeit) ergibt eine nachhaltige auf den Benutzer bezogene Bauplanung!

BAUPLANUNG 'Nearly Zero Energie Building'

 

Die individuellen Planung von Traumhaus unter den Gesichtspunkten der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit unter der Berücksichtigung der Suffizienz, Effizienz und Konsistenz benötigt vor allem Zeit, es muss die Zeit gegeben sein um den künftigen Bewohner/Nutzer kennen zulernen, es müssen die Wünsche, Ziele und Träume des Bauherren auf die baulichen Zwänge abgestimmt werden. Es braucht Zeit um die bauphysikalischen Grundlagen so zu optimieren, bis ein Gebäude entsteht, das gleichzeitig die Träume erfüllt und doch den Spagat zwischen Ökologie und Ökonomie schafft. Bei unseren Planungen steht immer der Bewohner/Nutzer im Mittelpunkt, es zählt nachher nicht das reine Label des Gebäudes - 'Effizienzhaus', 'Null-Energie-Haus', 'Passivhaus' oder 'NearlyZeroEnergyBuilding' - es zählt nur der Wohlfühlfaktor für die Bewohner oder Nutzer des Gebäudes.

JASCHKE | Integrale Architektur (NearlyZeroEnergyBuilding)

Pos. 1.1 # Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung

1. Grundlagenermittlung

a) Klären der Aufgabenstellung auf Grundlage der Vorgaben oder der Bedarfsplanung des Auftraggebers

b) Ortsbesichtigung

c) Beraten zum gesamten Leistungs- und Untersuchungsbedarf

d) Formulieren der Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der Planung fachlich Beteiligter

e) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

2. Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung)

a) Analysieren der Grundlagen, Abstimmen der Leistungen mit den fachlich an der Planung Beteiligten

b) Abstimmen der Zielvorstellungen, Hinweisen auf Zielkonflikte

c) Erarbeiten der Vorplanung, Untersuchen, Darstellen und Bewerten von Varianten nach gleichen Anforderungen, Zeichnungen im Maßstab nach Art und Größe des Objekts

d) Klären und Erläutern der wesentlichen Zusammenhänge, Vorgaben und Bedingungen
(zum Beispiel städtebauliche, gestalterische, funktionale, technische, wirtschaftliche, ökologische, bauphysikalische, energiewirtschaftliche, soziale, öffentlich-rechtliche)

e) Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten sowie Koordination und Integration von deren Leistungen

f) Vorverhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit

g) Kostenschätzung nach DIN 276, Vergleich mit den finanziellen Rahmenbedingungen

h) Erstellen eines Terminplans mit den wesentlichen Vorgängen des Planungs- und Bauablaufs

i) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

3. Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung)

a) Erarbeiten der Entwurfsplanung, unter weiterer Berücksichtigung der wesentlichen Zusammenhänge, Vorgaben und Bedingungen
(zum Beispiel städtebauliche, gestalterische, funktionale, technische, wirtschaftliche, ökologische, soziale, öffentlich-rechtliche) auf der Grundlage der Vorplanung und als Grundlage für die weiteren Leistungsphasen und die erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter.
Zeichnungen nach Art und Größe des Objekts im erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen, zum Beispiel bei Gebäuden im Maßstab 1:100, zum Beispiel bei Innenräumen im Maßstab 1:50 bis 1:20

b) Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten sowie Koordination und Integration von deren Leistungen

c) Objektbeschreibung

d) Verhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit

e) Kostenberechnung nach DIN 276 und Vergleich mit der Kostenschätzung

f) Fortschreiben des Terminplans

g) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse

Pos. 1.2 # Bedarfsberechnung inkl. Fördermittelberatung

Die Grundleistungen bei der Bedarfsberechnung nach GEG (DIN 4108 bzw. DIN 18599) umfassen viele kleine Teilleistungen, die in den Leistungsphasen 1-7 der Architekturplanung erbracht werden, meist wir das Leistungspaket jedoch gebündelt in der Leistungsphase 3 abgerufen (Sinnvollster Moment zur Einarbeitung der bauphysikalischen Anforderungen in Kombination mit den Fördermittelkriterien)! [vgl. Leistungsbild 'Wärmeschutz & Energiebilanzierung' (vgl. HOAI2021 Anlage 1 zu §3 Absatz 1 Nr. 1.2)]

1. Grundlagenermittlung

a) Klären der Aufgabenstellung

b) Festlegen der Grundlagen, Vorgaben und Ziele

2. Mitwirken bei der Vorplanung

a) Analyse der Grundlagen

b) Klären der wesentlichen Zusammenhänge von Gebäuden und technischen Anlagen einschließlich Betrachtung von Alternativen

c) Vordimensionieren der relevanten Bauteile des Gebäudes

d) Mitwirken beim Abstimmen der fachspezifischen Planungskonzepte der Objektplanung und der Fachplanungen

e) Erstellen eines Gesamtkonzeptes in Abstimmung mit der Objektplanung und den Fachplanungen

f) Erstellen von Rechenmodellen, Auflisten der wesentlichen Kennwerte als Arbeitsgrundlage für Objektplanung und Fachplanungen

g) Mitwirken beim Klären von Vorgaben für Fördermaßnahmen und bei deren Umsetzung

3. Mitwirken bei der Entwurfsplanung

a) Fortschreiben der Rechenmodelle und der wesentlichen Kennwerte für das Gebäude

b) Mitwirken beim Fortschreiben der Planungskonzepte der Objektplanung und Fachplanung bis zum vollständigen Entwurf

c) Bemessen der Bauteile des Gebäudes

d) Erarbeiten von Übersichtsplänen und des Erläuterungsberichtes mit Vorgaben, Grundlagen und Auslegungsdaten

4. Mitwirken bei der Genehmigungsplanung

a) Mitwirken beim Aufstellen der Genehmigungsplanung und bei Vorgesprächen mit Behörden

b) Aufstellen der förmlichen Nachweise

c) Vervollständigen und Anpassen der Unterlagen

5. Mitwirkung bei der Ausführungsplanung

a) Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen

b) Mitwirken bei der Ausführungsplanung durch ergänzende Angaben für die Objektplanung und Fachplanungen

6. Mitwirken bei der Vorbereitung der Vergabe

a) Beiträge zu Ausschreibungsunterlagen

7. Mitwirkung bei der Vergabe

a) Mitwirken beim Prüfen und Bewerten der Angebote auf Erfüllung der Anforderungen

Pos. 2.1 # Genehmigungsplanung, Werkplanung, Ausschreibung & Mithilfe bei der Vergabe (LPH 4-7)

4. Genehmigungsplanung

a) Erarbeiten und Zusammenstellen der Vorlagen und Nachweise für öffentlich-rechtliche Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen, sowie notwendiger Verhandlungen mit Behörden unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

b) Einreichen der Vorlagen

c) Ergänzen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen

5. Ausführungsplanung

a) Erarbeiten der Ausführungsplanung mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben (zeichnerisch und textlich) auf der Grundlage der Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis zur ausführungsreifen Lösung, als Grundlage für die weiteren Leistungsphasen

b) Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen nach Art und Größe des Objekts im erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen, zum Beispiel bei Gebäuden im Maßstab 1:50 bis 1:1, zum Beispiel bei Innenräumen im Maßstab 1:20 bis 1:1

c) Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten, sowie Koordination und Integration von deren Leistungen

d) Fortschreiben des Terminplans

e) Fortschreiben der Ausführungsplanung auf Grund der gewerkeorientierten Bearbeitung während der Objektausführung

f) Überprüfen erforderlicher Montagepläne der vom Objektplaner geplanten Baukonstruktionen und baukonstruktiven Einbauten auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung

6. Vorbereitung der Vergabe

a) Aufstellen eines Vergabeterminplans

b) Aufstellen von Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen nach Leistungsbereichen, Ermitteln und Zusammenstellen von Mengen auf der Grundlage der Ausführungsplanung unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

c) Abstimmen und Koordinieren der Schnittstellen zu den Leistungsbeschreibungen der an der Planung fachlich Beteiligten

d) Ermitteln der Kosten auf der Grundlage vom Planer bepreister Leistungsverzeichnisse

e) Kostenkontrolle durch Vergleich der vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnisse mit der Kostenberechnung

f) Zusammenstellen der Vergabeunterlagen für alle Leistungsbereiche

7. Mitwirkung bei der Vergabe

a) Koordinieren der Vergaben der Fachplaner

b) Einholen von Angeboten

c) Prüfen und Werten der Angebote einschließlich Aufstellen eines Preisspiegels nach Einzelpositionen oder Teilleistungen, Prüfen und Werten der Angebote zusätzlicher und geänderter Leistungen der ausführenden Unternehmen und der Angemessenheit der Preise

d) Führen von Bietergesprächen

e) Erstellen der Vergabevorschläge, Dokumentation des Vergabeverfahrens

f) Zusammenstellen der Vertragsunterlagen für alle Leistungsbereiche

g) Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnissen oder der Kostenberechnung

h) Mitwirken bei der Auftragserteilung

Pos. 2.2 # Bestätigung zum Antrag (BzA) für Fördermittel des Bundes

Ausstellung der Antragsbestätigung zum Antrag (BzA) für die Fördermittel des Bundes > BEG WG (Effiziente Wohngebäude), BEG NWG (Effiziente Nichtwohngebäude)

 

Pos. 3.1 # Bauleitung [Objektüberwachung] (LPH 8)

8. Objektüberwachung (Bauüberwachung) (LPH 8 Teil 1)

a) Überwachen der Ausführung des Objektes auf Übereinstimmung mit der öffentlich-rechtlichen Genehmigung oder Zustimmung, den Verträgen mit ausführenden Unternehmen, den Ausführungsunterlagen, den einschlägigen Vorschriften sowie mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik

b) Überwachen der Ausführung von Tragwerken mit sehr geringen und geringen Planungsanforderungen auf Übereinstimmung mit dem Standsicherheitsnachweis

c) Koordinieren der an der Objektüberwachung fachlich Beteiligten

d) Aufstellen, Fortschreiben und Überwachen eines Terminplans (Balkendiagramm)

e) Dokumentation des Bauablaufs (zum Beispiel Bautagebuch)

f) Gemeinsames Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen

g) Rechnungsprüfung einschließlich Prüfen der Aufmaße der bauausführenden Unternehmen

h) Vergleich der Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit den Auftragssummen einschließlich Nachträgen

i) Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnung der bauausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen

j) Kostenfeststellung, zum Beispiel nach DIN 276

k) Organisation der Abnahme der Bauleistungen unter Mitwirkung anderer an der Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter, Feststellung von Mängeln, Abnahmeempfehlung für den Auftraggeber

l) Antrag auf öffentlich-rechtliche Abnahmen und Teilnahme daran

Pos. 3.2 # Baubegleitung durch den Sachverständigen gemäß der Fördermittelrichtlinien

Stichprobenartige Kontrolle der Bauausführung zur Sicherstellung der geforderten Bauteilaufbauten und der notwendigen Gebäudetechnik, wie im Fördermittelantrag unter Pos. 2.2 beantragt!

 

Pos. 4.1 # Dokumentation (LPH 8 - Teil 2)

8. Dokumentation (Teil 2)

m) Systematische Zusammenstellung der Dokumentation, zeichnerischen Darstellungen und rechnerischen Ergebnisse des Objekts

n) Übergabe des Objekts

o) Auflisten der Verjährungsfristen für Mängelansprüche

p) Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme festgestellten Mängel

Pos. 4.2 # Bestätigung nach Durchführung (BnD) für Fördermittel des Bundes

Ausstellung der Bestätigung nach Durchführung (BnD) für die unter Pos. 2 beantragten Fördermittel mit der dazugehörenden Rechnungsprüfung hinsichtlich der geforderten Bauteilqualitäten, Überprüfung der Vollständigkeit der Unternehmererklärungen und des ausgeführten 'Hydraulischen Abgleichs'!

Pos. 5.1 # Objektbetreuung (LPH 9)

9. Objektbetreuung

a) Fachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens jedoch bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Abnahme der Leistung, einschließlich notwendiger Begehungen

b) Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden Unternehmen

c) Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen

 

Pos. 5.2 # Ausstellung des Energieausweises bzw. der Energieausweise

Ausstellung des Energieausweises für Wohn- oder Nichtwohngebäude bzw. der Energieausweise für gemischt genutzte Gebäude auf Basis der Bedarfsberechnung aus  Pos. 1.2. (Achtung: Die Energieausweise müssen zentral registriert werden beim DIBt, für diese Registrierung fällt eine Registrierungsgebühr an, die wir als Auslagenerstattung in Rechnung stellen müssen!)

Pos. 6.1 # Ergänzende Zusatzleistungen "Architektur (Bauplanung)" (Abrechnung nur Stundenaufwand möglich)

Ergänzende Leistungen zu Pos. 1.1; Pos. 2.1; Pos. 3.1; Pos. 4.1 und Pos. 5.1

  • Bedarfsplanung

  • Bedarfsermittlung

  • Aufstellen eines Funktionsprogramms

  • Aufstellen eines Raumprogramms

  • Standortanalyse

  • Mitwirken bei Grundstücks- und Objektauswahl, -beschaffung und -übertragung

  • Beschaffen von Unterlagen, die für das Vorhaben erheblich sind

  • Bestandsaufnahme

  • technische Substanzerkundung

  • Betriebsplanung

  • Prüfen der Umwelterheblichkeit

  • Prüfen der Umweltverträglichkeit

  • Machbarkeitsstudie

  • Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

  • Projektstrukturplanung

  • Zusammenstellen der Anforderungen aus Zertifizierungssystemen

  • Verfahrensbetreuung, Mitwirken bei der Vergabe von Planungs- und Gutachterleistungen

  • Aufstellen eines Katalogs für die Planung und Abwicklung der Programmziele

  • Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschließlich Kostenbewertung

  • Beachten der Anforderungen des vereinbarten Zertifizierungssystems

  • Durchführen des Zertifizierungssystems

  • Ergänzen der Vorplanungsunterlagen auf Grund besonderer Anforderungen

  • Aufstellen eines Finanzierungsplanes

  • Mitwirken bei der Kredit- und Fördermittelbeschaffung

  • Durchführen von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen

  • Durchführen der Voranfrage (Bauanfrage)

  • Anfertigen von besonderen Präsentationshilfen, die für die Klärung im Vorentwurfsprozess nicht notwendig sind, zum Beispiel:

    • Präsentationsmodelle

    • Perspektivische Darstellungen

    • Bewegte Darstellung/Animation

    • Farb- und Materialcollagen

    • digitales Geländemodell

    • 3-D oder 4-D Gebäudemodellbearbeitung (Building Information Modelling BIM)

  • Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke

  • Fortschreiben des Projektstrukturplanes

  • Aufstellen von Raumbüchern

  • Erarbeiten und Erstellen von besonderen bauordnungsrechtlichen Nachweisen für den vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz bei baulichen Anlagen besonderer Art und Nutzung, Bestandsbauten oder im Falle von Abweichungen von der Bauordnung

  • Analyse der Alternativen/Varianten und deren Wertung mit Kostenuntersuchung (Optimierung)

  • Wirtschaftlichkeitsberechnung

  • Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenberechnung

  • Fortschreiben von Raumbüchern​

  • Mitwirken bei der Beschaffung der nachbarlichen Zustimmung

  • Nachweise, insbesondere technischer, konstruktiver und bauphysikalischer Art, für die Erlangung behördlicher Zustimmungen im Einzelfall

  • Fachliche und organisatorische Unterstützung des Bauherrn im Widerspruchsverfahren, Klageverfahren oder ähnlichen Verfahren

  • Aufstellen einer detaillierten Objektbeschreibung als Grundlage der Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm)

  • Prüfen der vom bauausführenden Unternehmen auf Grund der Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm ausgearbeiteten Ausführungspläne auf Übereinstimmung mit der Entwurfsplanung

  • Fortschreiben von Raumbüchern in detaillierter Form

  • Mitwirken beim Anlagenkennzeichnungssystem (AKS)

  • Prüfen und Anerkennen von Plänen Dritter, nicht an der Planung fachlich Beteiligter auf Übereinstimmung mit den Ausführungsplänen (zum Beispiel Werkstattzeichnungen von Unternehmen, Aufstellungs- und Fundamentpläne nutzungsspezifischer oder betriebstechnischer Anlagen), soweit die Leistungen Anlagen betreffen, die in den anrechenbaren Kosten nicht erfasst sind

  • Aufstellen der Leistungsbeschreibungen mit Leistungsprogramm auf der Grundlage der detaillierten Objektbeschreibung

  • Aufstellen von alternativen Leistungsbeschreibungen für geschlossene Leistungsbereiche

  • Aufstellen von vergleichenden Kostenübersichten unter Auswertung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

  • Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die abgestimmte Planung

  • Mitwirken bei der Mittelabflussplanung

  • Fachliche Vorbereitung und Mitwirken bei Nachprüfungsverfahren

  • Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten

  • Prüfen und Werten der Angebote aus Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm einschließlich Preisspiegel

  • Aufstellen, Prüfen und Werten von Preisspiegeln nach besonderen Anforderungen

  • Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines Zahlungsplanes

  • Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben von differenzierten Zeit-, Kosten- oder Kapazitätsplänen

  • Tätigkeit als verantwortlicher Bauleiter, soweit diese Tätigkeit nach jeweiligem Landesrecht über die Grundleistungen der LPH 8 hinausgeht

  • Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist

  • Erstellen einer Gebäudebestandsdokumentation,

  • Aufstellen von Ausrüstungs- und Inventarverzeichnissen

  • Erstellen von Wartungs- und Pflegeanweisungen

  • Erstellen eines Instandhaltungskonzepts

  • Objektbeobachtung

  • Objektverwaltung

  • Baubegehungen nach Übergabe

  • Aufbereiten der Planungs- und Kostendaten für eine Objektdatei oder Kostenrichtwerte

  • Evaluieren von Wirtschaftlichkeitsberechnungen

Pos. 6.2 # Ergänzende Zusatzleistungen "Energieeffizienz" (Abrechnung nur Stundenaufwand möglich)

 Ergänzende Leistungen zu Pos. 0.0; Pos. 0.2; Pos. 1.2; Pos. 2.2; Pos. 3.2; Pos. 4.2 und Pos. 5.2

  • Abänderungen in den Nachweisen auf Grund von Planungsänderungen, müssen ggf. in die Bedarfsberechnung eingepflegt werden!

  • Erneute Ausstellungen von BzA-Nummern, aufgrund eines gewünschten Wechsels der Fördermittelprogramme (Änderung der 'Effizienzhausklasse'), z.B. durch eine nicht der Planung entsprechenden Ausführung!

  • Mitwirken bei der Ausarbeitung von Auslobungen und bei Vorprüfungen für Wettbewerbe

  • Bestandsaufnahme bestehender Gebäude, Ermitteln und Bewerten von Kennwerten

  • Schadensanalyse bestehender Gebäude

>> Schadensanalysen, wie z.B. Schimmelbegutachtungen lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

  • Mitwirken bei Vorgaben für Zertifizierungen

  • Mitwirken beim Klären von Vorgaben für Fördermaßnahmen und bei deren Umsetzung (sofern nicht unter Pos. 1 beauftragt!)

  • Mitwirken an Projekt-, Käufer- oder Mieterbaubeschreibungen

  • Erstellen eines fachübergreifenden Bauteilkatalogs

  • Rechnerische Nachweise für Wärmebrücken

  • Simulationen zur Prognose des Verhaltens von Bauteilen, Räumen, Gebäuden und Freiräumen

>> Simulationsberechnungen lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

  • Mitwirken bei Vorkontrollen in Zertifizierungsprozessen

  • Mitwirken beim Einholen von Zustimmungen im Einzelfall

  • Mitwirken beim Prüfen und Anerkennen der Montage- und Werkstattplanung der ausführenden Unternehmen auf Übereinstimmung mit der Ausführungsplanung

  • Prüfen von Nebenangeboten (LPH 7)

  • Mitwirken bei der Baustellenkontrolle (LPH 8 > sofern nicht unter Pos. 3 beauftragt!)

  • Messtechnisches Überprüfen der Qualität der Bauausführung und von Bauteil- oder Raumeigenschaften (LPH 8/9)

>> Überprüfungen der Ausführung wie z.B. die 'Blower-Door-Messung' lassen wir von externen Spezialisten durchführen!

  • Mitwirken bei Audits in Zertifizierungsprozessen

  • Nachweise nach EWärmeG BW (Nachweis der ersatzweisen Erfüllung des EWärmeG BW)

  • Mitwirkung bei Bewerbungen für Auszeichnungen (z.B. KFW-Award)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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